Nicht einfach losrennen

Expertentipps für ein rundum gesundes Training

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ewegung ist gesund. Sie macht schlank, reduziert Krankheitsrisiken, baut Stress ab und kann sogar depressive Verstimmungen vertreiben. Allerdings kann aktives Training auch zu Überlastung und Verletzungen führen.

Download: PDF der Sonderseite "Gesundheitswoche: Orthopädie"

„Die meisten Sportler starten mit zu hohen Belastungen“, weiß Professor Klaus Steinbach, Ärztlicher Direktor der Hochwald-Kliniken Weiskirchen/Saar. Deshalb hat er gemeinsam mit führenden Sportmedizinern Tipps für gesunden Sport in der kostenlosen Broschüre „Fit wie ein Profi“ zusammengestellt.

Einer der häufigsten Fehler, gerade bei Einsteigern, ist, ohne große Vorbereitung einfach loszurennen und die eigene Leistungsfähigkeit zu überschätzen. Langsam anfangen ist hier Trumpf. Essenzieller Bestandteil einer gesunden Trainingseinheit ist zudem ein kurzes Aufwärmprogramm vorab. Warme, lockere Muskeln und Sehnen sind belastbarer und können abrupte Bewegungen besser abfangen. Außerdem wird das Kreislaufsystem damit langsam „hochgefahren“ und auf die höhere Beanspruchung vorbereitet.

Ebenso wichtig wie das Aufwärmen vor dem Training ist die Cool-Down-Phase nach dem Sport. Denn diese schützt nicht nur vor Verkürzungen der Muskulatur, sondern verbessert auch die Regeneration des Gewebes. Je nach Sportart werden die beanspruchten Muskeln sanft gedehnt und der Kreislauf durch langsames Auslaufen wieder heruntergefahren. Da man nach dem Training besonders anfällig für Infekte ist, sollte man außerdem zügig duschen und trockene, warme Kleidung anziehen. (djd)

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