Noch nicht zum alten Eisen

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Seniorentag: Manfred Aul, Vorsitzender des Seniorenbeirates (links), begrüßt die Gäste.

Was heißt eigentlich „alt“? Unter diese Leitfrage hatten das Referat für Altenarbeit und der Seniorenbeirat der Stadt eine Veranstaltung am Internationalen Tag der Senioren gestellt.

Um miteinander ins Gespräch zu kommen, waren rund 130 ältere Bürger ins Philipp-Scheidemann-Haus gekommen. Schnell wurde deutlich, dass noch lange nicht zum „alten Eisen“ zählt, wer das Berufsleben hinter sich hat. Das Alter ist heute vielmehr ein bewusst erlebter und aktiv gestalteter eigener Lebensabschnitt, den ältere Menschen inzwischen häufig für einen individuellen Neuanfang nutzen.

„Es geht noch was ...“

Günter Staniewski vom Figurentheater Laku Paka illustrierte das mit hintergründigem Humor in seiner Bearbeitung des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten. Die nehmen bekanntlich ihr Schicksal in die eigenen Hände: „Es geht noch was, wenn nichts mehr geht.“

In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Bertram Hilgen das Engagement vieler Älterer. Sie brächten nicht nur die notwendige freie Zeit mit, sondern insbesondere ihre reiche Lebenserfahrung.

Moderiert von Manfred Aul, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, teilten sich die Besucher in mehrere Gruppen, in denen Erfahrungen und Wünsche zu den Themen selbstständiges Wohnen im Alter, Neuanfang, Nachbarschaft im Wandel sowie Alte als Verbraucher und als Patienten angesprochen wurden. (paw)

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