Im November geborene Menschen leben länger

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Menschen, die im November geboren sind, leben bis zu einem Jahr länger als im Frühling geborene Altersgenossen. Dies zeigt die Analyse von mehr als sechs Millionen Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland.

Demnach werden im November geborene Frauen durchschnittlich 7,3 Monate älter als Frauen, die im Mai zur Welt kommen.

Bei Männern macht der Unterschied sogar fast zwölf Monate aus.

 Diese Differenz galt sowohl für Nord- als auch für Süddeutschland und für ländliche Gegenden ebenso wie für Großstädte, wie die Mediziner sagen.

Schon lange vermuten Forscher, dass die ersten Abschnitte des Lebens für die weitere Entwicklung besonders wichtig sind und die Anfälligkeit etwa für Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall beeinflussen.

Spekulationen über die Gründe

„Wir können über die Faktoren, die in unseren ersten Lebensmonaten vor oder nach der Geburt einen so prägenden Einfluss auf das Herz-Kreislauf-Risiko ausüben, derzeit nur spekulieren“, sagt Thorsten Reffelmann vom Wissenschaftlerteam. „Neben meteorologischen Daten oder der Sonnenlichtexposition sind auch viele andere Einflussgrößen denkbar: Nahrungsangebot und Ernährungsgewohnheiten in der Schwangerschaft, Luftverschmutzung oder Infektionskrankheiten im Laufe eines Jahres oder auch das Ausmaß körperlicher Bewegung, welches ebenfalls jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt.“

Die Einflussgrößen genau herauszufinden, könne für Behandlung und Vorbeugung von herausragender Bedeutung sein. (dapd)

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