Nur Blätter vom Teestrauch ergeben echten Tee

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Der schwarze Tee wird aus Blättern des Teesrauchs gewonnen. Foto: Deutscher Teeverband/dpa/gms

Bonn (dpa/tmn) - Allgemein denkt man, dass Kräuter- und Früchtetees - wie der Name schon sagt - Tees wären. Das stimmt aber nicht. Nur schwarzer und grüner Tee machen dem Namen des Getränks alle Ehre.

Auch wenn sie Tee heißen, sind Kräuter- und Früchtetees streng genommen keine echten Tees. Denn ihre Zutaten stammen anders als schwarzer oder grüner Tee nicht vom Teestrauch, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Das gilt auch für andere sogenannte teeähnliche Erzeugnisse wie Rooibostee, Matetee oder Lapachotee. Außerdem haben sie, abgesehen von Matetee, nicht die anregende Wirkung des Koffeins.

Der Teestrauch, botanisch Camellia sinensis, ist immergrün und wächst vor allem in den Hochlagen der Tropen und der Subtropen. Je nach dem, ob und wie weit die geernteten Blätter fermentiert werden, ergibt sich daraus schwarzer, grüner, weißer oder Oolong-Tee. Bei der Fermentierung handelt es sich um eine natürliche Gärung, die für schwarzen Tee vollständig stattfindet. Blätter für grünen oder weißen Tee werden nicht fermentiert, für Oolong-Tee wird die Gärung vorzeitig beendet, erläutert der aid.

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