Günstig oft besser

Öko-Test prüft Mizellenwasser: Wie verträglich sind Produkte von Bioderma, Garnier & Co.?

Eine junge Frau mit asiatischem Aussehen streicht sich mit einem Wattepad über das Gesicht (Symbolbild)
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Mizellenwasser wird mit einem Wattepad auf die Haut aufgetragen und soll so Make-up und Schmutz binden (Symbolbild).

Mizellenwasser soll die Gesichtshaut auch ohne Rubbeln und Reiben gründlich reinigen. Aber hält das Trendprodukt wirklich, was es verspricht? Und wie sieht es mit den Inhaltsstoffen aus? Öko-Test hat 25 Mizellenwasser genauer unter die Lupe genommen.

Frankfurt am Main – Vor einigen Jahren tauchte ein neues Trendprodukt in den Drogieregalen auf, das versprach, die Haut mit einer neuen „Technologie“ zu reinigen: Mizellenwasser. Mizellenwasser wird auf ein Wattepad aufgetragen und anschließend über die Gesichtshaut gestrichen. Dabei sollen Schmutz, Talg und Make-up-Reste aufgenommen werden, ohne dass Wasser und Seife benötigt wird, weshalb das Produkt vor allem unterwegs beliebt ist. Aber was steckt drin, in Mizellenwasser und wie gesund ist es für die Haut?*

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 25 Mizellenwasser fürs Gesicht von bekannten Marken, Drogerie-Eigenmarken und vereinzelt auch aus dem Reformhaus bzw. Bioladen gekauft und im Labor auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe geprüft. Die meisten Produkte schneiden mit der Bestnote „sehr gut“ ab und können bedenkenlos genutzt werden. Auffällig ist aber: die Mizellenwasser bekannter Marken kommen im Test nur mittelmäßig weg. Punktabzug gab es von den Testern für Butylhydroxytoluol (BHT), eine Substanz, die im Verdacht steht, wie ein Hormon zu wirken. In Tierversuchen konnte außerdem ein Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion nachgewiesen werden. Auch PEG/PEG-Derivate bemängeln die Tester. Sie werden als Tenside oder Emulgatoren eingesetzt und können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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