Operation verhindert Arthrose nicht immer

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Wer sich nach einem Kreuzbandriss operieren lässt, kommt nicht automatisch ohne Arthrose davon. Foto: Sven Hoppe

Berlin (dpa/tmn) - Bei einer Kreuzbandverletzung besteht oft ein erhöhtes Risiko, an Arthrose zu erkranken. Doch ein chirurgischer Eingriff ist nicht automatisch ein Ausweg.

Patienten sollten nach einem Kreuzbandriss gut abwägen, ob sie sich operieren lassen oder nicht. Die Verletzung kann zwar dazu führen, dass das Kniegelenk verschleißt und eine schmerzhafte Arthrose entsteht. Allerdings lasse sich die Erkrankung auch nicht sicher verhindern, wenn das beschädigte Kreuzband operativ ersetzt wird, erläutert Prof. Hanns-Peter Scharf von der Orthopädischen Klinik in Mannheim. Das hätten neuere Studien gezeigt.

Daher sei es schwierig, eine Entscheidung für oder gegen den Eingriff zu treffen. Rund 40 000 Menschen in Deutschland ziehen sich pro Jahr einen Kreuzbandriss zu, in der Regel beim Sport.

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