Organspende: So sind die neuen Regeln

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Alle Erwachsenen in Deutschland sollen ab Sommer von ihrer Krankenkasse - sei es eine gesetzliche oder eine private - Post bekommen.

Berlin - Herz, Niere oder Lunge - über 12.000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Mit den neuen Regeln  möchte die Politik gegen den Organmangel vorgehen.

Alle Erwachsenen in Deutschland sollen ab Sommer von ihrer Krankenkasse - sei es eine gesetzliche oder eine private - Post bekommen. Sie werden damit nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Hirntod gefragt und über das Thema aufgeklärt. Dem Anschreiben liegt nach Aussage des CDU-Gesundheitsexperten Jens Spahn auch ein Organspendeausweis bei, der direkt ausgefüllt und ins Portemonnaie gesteckt werden kann.

Entscheiden muss sich niemand. Die Aufforderung darf ungelesen weggeworfen werden. Man kann auch wie bisher schon auf dem Spendeausweis nur für bestimmte Organe die Spendebereitschaft erklären.

Alle zwei Jahre soll dann erneut ein solcher Brief kommen. Wenn dies technisch möglich ist, soll die Entscheidung auch in einem eigenen elektronischen Fach auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können. Die Versicherten selbst, ihre Ärzte oder die Kasse sollen dies dort eintragen können.

dpa

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