Ostfriesische Spezialität: Updrögt Bohnen zubereiten

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Sie halten sich frisch nur wenige Tage, doch wenn man sie blanchiert oder trocknet, kann man Bohnen auch längere Zeit für spannende Rezeptkreationen haltbar machen. Foto: Andrea Warnecke

Oldenburg (dpa/tmn) - Updrögt Bohnen sind eine ostfriesische Spezialität. Dafür werden die geernteten Bohnen entfädelt und zum Trocknen auf einen Faden gezogen, erklärt die Niedersächsische Gartenakademie.

Sie werden für mehrere Wochen unter Remisen oder auf den Dachboden gehängt, später können sie in Leinenbeuteln bis zum Kochen aufbewahrt werden.

Für das Gericht Updrögd Bohnen werden die getrockneten Hülsen dann gewaschen und mit der Schere in Stücke von zwei bis drei Zentimetern geschnitten. Über Nacht weichen sie in Wasser ein. Anschließend kochen die Bohnen in frischem Wasser zweieinviertel Stunden auf kleiner Flamme. Dann Fleisch, Kartoffeln und Mettenden dazugeben und zusammen garen. Dann die Fleischbeilagen entnehmen, die Bohnen und Kartoffeln stampfen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch und Wurst werden nun wieder dazugereicht und das Gericht serviert.

Frische Bohnen und Erbsen lassen sich nur wenige Tage lagern - nach etwa zwei Tagen entwickeln sie bereits einen mehlig-bitteren Geschmack. Wer sie etwas länger haltbar machen will, blanchiert die Hülsenfrüchte kurz und lagert sie danach kühl. Das hält sie ein bisschen länger frisch, wie der Verbraucherinformationsdienst aid mitteilt.

Das gilt auch, wenn man Erbsen oder Bohnen einfrieren möchte: einfach putzen, waschen und drei bis fünf Minuten blanchieren. Danach kurz mit kaltem Wasser abschrecken, so behalten sie ihre frische Farbe. Dann abkühlen lassen, verpacken und einfrieren - so halten sie sich laut aid etwa 9 bis 15 Monate.

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