Palliative Versorgung Erwachsener

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Der Vorstand des jungen Vereins “LebensWert” mit (von links) Dr. Manfred Raible, Henry Sebastian, Cornelia Wielebinski, Nikolaus Jost und Cesary Keppler.

„LebensWert“ - so lautet der Name des im Mai gegründeten Fördervereins für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel.

Auf der gut besuchten Gründungsversammlung wurde der ehemalige Klinikdirektor im Klinikum, Dr. Manfred Raible, zum Vor-standsvorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind die Oberärzte Nikolaus Jost und Henry Sebastian, die für die Palliativeinheit im Klinikum zuständig sind, Kassenwartin ist Cornelia Wielebinski und Schriftführer Cesary Keppler.

Der Verein will zunächst die auf mittlerweile acht Betten erweiterte Palliativstation im Klinikum Kassel unterstützen. Dies kann zum Beispiel durch die Finanzierung zusätzlicher Therapieangebote, Unterstützung der Fort- und Weiterbildung, Verbesserung der Ausstattung und Einbindung ehrenamtlicher Tätigkeit erfolgen.

Langfristig wird es auch darum gehen auf anderen Stationen die palliative Versorgung von Menschen zu unterstützen, die in dem Klinikum der Maximalversorgung trotz der bestmöglichen Therapie ihrer lebenslimitierenden Erkrankung mit dem baldigen Ende ihres Lebens rechnen müssen.

Wenn der Krankheitsverlauf anders ist als erhofft, brauchen sie weiter kompetente Hilfe. Durch koordinierte Zusammenarbeit von Medizin, Pflege, Physiotherapie, Psychologie, Seelsorge und Sozialarbeit soll es ermöglicht werden, die Patienten wieder nach Hause, in das Hospiz oder eine Pflegeeinrichtung zu entlassen.

Die Linderung von Schmerzen und die Behebung von Symptomen wie Luftnot, Appetitlosigkeit oder Verstopfung erhöht die Lebensqualität in der letzten Lebensphase. Der Vereinsname „LebensWert“ drückt eine Hoffnung aus: Diejenigen, deren Krankheit nicht heilbar ist, sollen nicht am Leben verzweifeln, sondern zusammen mit ihren Angehörigen und Bekannten in der ihnen verbleibenden Lebenszeit den Wert ihres Lebens erleben. (nh)

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