Gesättigte Fettsäuren im Fokus

Kann Palmöl Krebs fördern? Bestandteil soll laut Studie Tumore streuen lassen

Nahaufnahme eines Nuss-Nougat-Cremes-Glases, in dem ein Messer steckt. (Symbolbild)
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In Nuss-Nougat-Creme ist eine Menge Palmfett. Wer sie konsumieren möchte, sollte auf einen ökologischen Anbau achten. (Symbolbild)

Palmöl soll einigen Experten zufolge schlecht für das Klima und sogar den Menschen sein. Letzteres verdeutlicht eine neue Studie, die sich auf Tierversuche stützt.

Barcelona – Klimaschützer warnen schon lange vor den katastrophalen Auswirkungen des Palmölanbaus auf Menschen, Tiere und Umwelt. Doch nun geht eine neue Studie einen Schritt weiter und zeigt auf, wie sehr der Konsum von Palmöl die Gesundheit beeinträchtigen kann. Wissenschaftler um Studienleiter Salvador Aznar-Benitah vom Institut Biomedizinische Forschung (IRB) in Barcelona haben festgestellt, dass ein Bestandteil des Palmöls höchst krebserregend sein soll.
Die Palmitinsäure darin soll sogar dafür sorgen, dass Tumorzellen schneller streuen. 24vita.de enthüllt hier, was dahinter steckt.*

Dazu haben sie in einem Versuch Mäusen mit Tumorerkrankungen eine Diät mit einem hohen Anteil an Palmöl gefüttert. Eine andere Kontrollgruppe erhielt hingegen Nahrung mit (ungesättigter) Ölsäure oder Linolsäure. Das Ergebnis: Bei den Mäusen, die besonders viel Palmöl zu sich nahmen und damit auch die darin enthaltene gesättigte Fettsäure Palmitinsäure, sollen sich besonders viele Metastasen von Mund- und Hautkrebs gebildet haben. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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