Viele unterschiedliche Symptome machen Parkinson-Patienten das Leben schwer

Parkinson ganzheitlich behandeln

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Motorische Einschränkungen: Alltägliche Bewegungen fallen Parkinsonpatienten plötzlich schwer.

Parkinson ist eine Erkrankung, die man nicht heilen kann. Dennoch können Patienten mit der richtigen Therapie die typischen Symptome in den Griff bekommen und ihre Lebensqualität entscheidend verbessern.

Wichtig hierfür ist eine umfassende, ganzheitliche Behandlung.

Unwillkürliche und langsame Bewegungen, steife Gliedmaßen und die dadurch entstehende Unbeweglichkeit, Zittern, obwohl man sich eigentlich im Ruhemodus befindet – das sind die typischen sogenannten motorischen Symptome für Morbus Parkinson.

Alltägliche Bewegungen können nicht mehr koordiniert und flüssig ablaufen: Es fällt plötzlich schwer, sich die Schuhe zu binden, Telefonnummern einzutippen oder Geld abzuzählen.

Durch die Erkrankung wird nicht mehr ausreichend Dopamin produziert und die Botenstoffe im Gehirn geraten dadurch ins Ungleichgewicht. Besonders im fortgeschrittenen Krankheitsstadium haben Parkinson-Patienten stark mit diesen motorischen Symptomen zu kämpfen.

Doch schon bevor ausgeprägte motorische Einschränkungen auftreten, zeigen sich sowohl im Frühstadium als auch bei fortgeschrittener Erkrankung nicht-motorische Anzeichen.

Muskelschmerzen 

Ein häufiges erstes Anzeichen können unspezifische Schmerzen in den Muskeln oder ein leichtes, hin und wieder auftretendes Zittern einer Hand sein.

Schlafstörungen 

Im Frühstadium können bei Parkinson-Patienten sogenannte REM-Schlaf-Verhaltensstörungen auftreten. Der Patient durchlebt in der Nacht besonders heftige Traumphasen, bei denen es zu ruckartigen Bewegungen oder lautem Reden kommen kann. Im Krankheitsverlauf können dann Muskelverspannungen oder Verkrampfungen Gründe für die Schlafstörung sein.

Gastrointestinale Beschwerden 

Die für Parkinson typische Verlangsamung der Bewegung betrifft den ganzen Körper – so auch den Darm. Er wird träge, häufige Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfungen oder auch Schluckbeschwerden erschweren den Alltag. 

Eine ganzheitliche Therapie für alle Symptome 

Betroffene sollten alle auftretenden Symptome mit ihrem Facharzt (Neurologen) besprechen, denn Parkinson ist eine komplexe Erkrankung und bedarf einer ganzheitlichen Behandlung. Neben wichtigen Eckpfeilern wie Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie steht für die medikamentöse Behandlung für Parkinson-Patienten eine Reihe von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Zum Spektrum gehört neben Tabletten und Infusionen zum Beispiel auch ein Medikamentenpflaster. (Yupik PR/nh)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.parkinson-aktuell.de

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