Neuer Trend

Bayern: Patienten bleiben kürzer in der Klinik

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Laut Statistik kamen waren Patienten in Bayern  2012 durchschnittlich auf 7,4 Tage. Im Jahr zuvor waren es noch 7,5 Tage.

Niemand geht schon gern ins Krankenhaus. Aber es gibt große Unterschiede. Patienten in Bayern bleiben immer kürzer im Krankenhaus.

Laut Statistik kamen sie 2012 durchschnittlich auf 7,4 Tage. Im Jahr zuvor waren es noch 7,5 Tage. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Montag in München mit. Den Trend zu immer kürzeren Aufenthalten gibt es seit mehr als 10 Jahren. Wer 1991 ins Krankenhaus kam, blieb dort im Schnitt noch 12,5 Tage. Ähnlich sieht es bei Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation aus. 1991 verbrachten Patienten dort durchschnittlich 29,2 Tage, inzwischen sind es nur noch 24,3 Tage.

Gestiegen ist dagegen die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden. Fast 2,86 Millionen Fälle wurden nach Angaben der Statistiker 2012 vollstationär versorgt, gut 44.000 mehr als 2011.

Sie waren in einem der 369 Krankenhäuser im Freistaat, deren knapp 76.000 Betten im Durchschnitt zu 76,4 Prozent ausgelastet waren. 1991 waren es bayernweit noch 424 Kliniken mit fast 88.000 Betten und einer Auslastungsrate von 84,6 Prozent. Die Zahl der Patienten lag damals bei 2,17 Millionen.

dpa

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