Peeling bis Salbe

Pickel am Po? Hautärztin gibt Tipps, wie Sie dagegen vorgehen

Auch am Hintern können sich Pickelchen bilden. Mehrere Ursachen sind möglich. Wie Sie sie am besten wieder loswerden, erfahren Sie hier.

Um zarte und glatte Haut wie ein Baby-Popo zu bekommen, greifen viele zu diversen Mittelchen. Da wird gecremt, geklopft, eingeölt oder sogar geliftet was das Zeug hält. Doch es liegt auf der Hand: Die wenigsten Menschen können sich über perfekte Haut freuen. Ob raue, juckende Hautstellen im Winter, Rasierpickel, sogenannte „Erdbeer-Beine“* oder Hautkrankheiten wie Schuppenflechte: Bei Hautbeschwerden ist die Hautarztpraxis die richtige Anlaufstelle.

Auch Pickel am Po können für die Betroffenen enorm störend sein. Dem Frauenmagazin Elle zufolge gibt es sogar einen extra Begriff für die Pickelchen: Buttne – eine englische Wortkombination aus „Butt“ und „Acne“, was übersetzt so viel wie Akne am Po bedeutet. Ursachen gibt es dem Portal Heilpraxisnet zufolge so einige. Folgende werden genannt, die auch in Kombination zu Pickeln am Hintern führen können:

  • Hormonelle Einflüsse
  • verstärkte Hauttalgproduktion (Seborrhoe)
  • bakterielle Infektionen
  • Medikamente
  • schwitziges Milieu unter nicht-atmungsaktiver Kleidung
  • mechanische Reibung (etwa durch Unterwäsche)
  • Unterwäsche aus synthetischen Stoffen
  • zu enge Hosen oder zu enge Unterwäsche
  • Kosmetik, auf die die Haut mit Pickeln reagiert
  • Rasur und Waxing

Rasur und Waxing als Auslöser von Po-Pickeln

Liegt eine hormonelle Ursache zugrunde, handelt es sich häufig um einen Überschuss des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das die Talgproduktion anregt. Infolge können die Talgdrüsen verstopfen, was Pickel begünstigt. Hautärztin Dr. Alice Martin wird weiter vom Portal Stylebook zitiert: „Wenn die am Po auftreten, nennt man das aber nicht Akne, sondern Follikulitis. Damit sind Pickelchen um die Haarfollikel herum gemeint, sogenannte Follikulitiden“, so die Dermatologin.

„Die Pickelchen am Po entstehen auch durchs Rasieren, das wird häufig unterschätzt“, wird Hautärztin Dr. Alice Martin vom Portal Stylebook zitiert. Die Haarwurzeln würden durch die Prozedur gereizt und können sich entzünden: „Selbst nach dem Waxing können solche Entzündungen auftreten“, warnt die Dermatologin: „Ehrlich gesagt wäre es am besten, gar nichts zu machen und die Haare wachsen zu lassen – auch, wenn das vielen schwerfällt.“

Was tun gegen Pickel am Po?

In den meisten Fällen verschwinden Pickel am Hinterteil von alleine wieder. Wie bei anderen Körperstellen auch, gilt allerdings die Devise: Nicht am Pickel herumdrücken! Das hat nämlich nicht selten zur Folge, das sich die Stelle entzündet, was den Heilungsprozess in die Länge zieht. „Wenn aus den Pickeln große Abszesse werden, sollte der Hautarzt aufgesucht werden“, rät Dermatologin Martin. Helfen könnten dann Zugsalben mit Ölschiefer, weil sie antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Und was ist mit Zinksalbe und -creme? 24vita.de* klärt auf, ob Zink wirklich gegen Pickel hilft.

Damit es erst gar nicht zu den Po-Pickeln kommt, könne Martin zufolge ein regelmäßiges Peeling versucht werden. Ein Peeling, etwa bestehend aus einem Löffel Zucker und zwei Esslöffeln Olivenöl, könne dafür sorgen, dass sich verstopfte Talgdrüsen öffnen und Pickel so erst gar nicht entstehen, so Martin. (jg) *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Vorsicht: Das sagt die Stelle eines Pickels über Ihre Gesundheit aus

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Auch der gesunde Brokkoli wirkt antioxidativ und soll das Wachstum von Krebszellen hemmen. Spanische Forscher haben allerdings jetzt gezeigt, dass 85 Prozent der Antioxidantien in der Mikrowelle verloren gehen. Daher besser im Wasserdampf garen. © pixabay
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Zwiebeln und Knoblauch kommen in fast jedem Gericht vor - doch die wenigsten wissen, warum sie so gesund sind. Doch sie enthalten schwefel- und sulfidhaltige Substanzen, die vor (Magen-)Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Außerdem haben sie einen hohen Gehalt des Flavonoids Quercetin. Dieses wirkt antioxidantiv - und hilft dem Körper bei der Abwehr freier Radikale. © pixabay

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