Pilze und Fisch bei mindestens 70 Grad wieder aufwärmen

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Spinat hält nicht lange. Das sollte der Verbraucher beim Aufwärmen beachten. Foto: Manuela Rüther

Berlin (dpa/tmn) - "Pilze lassen sich auf gar keinen Fall wieder aufwärmen!" Das hört man immer wieder. Und von Fisch heißt es das auch. Dabei lassen sich diese Gerichte sehr wohl aufbewahren und am nächsten Tag aufessen - werden einige Regeln beherzigt.

Pilze und Spinat lassen sich gefahrlos wieder aufwärmen - wenn Verbraucher einige Regeln beachten. Das gilt auch für Fisch. Wichtig ist, Reste von Pilzgerichten, Spinat und Fisch rasch auskühlen zu lassen und dann in den Kühlschrank zu stellen, erläutert die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesernährungsministeriums. Der Kühlschrank sollte zwischen zwei bis vier Grad Celsius kalt sein.

Die Reste lagern am besten auf der unteren Glasplatte gleich über dem Gemüsefach: Dort ist es am kältesten. Wichtig ist auch, dass die Reste in einem verschlossenen Behälter lagern oder zumindest abgedeckt sind. Beim Wiederaufwärmen sollten Verbraucher dann darauf achten, dass sie Pilze und Co. bei einer Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius überall für zwei Minuten Minimum gut durchhitzen.

Pilze verderben wegen ihres hohen Wassergehalts schnell. Auch Fisch wird wegen des hohen Wasser- und Eiweißgehalts in kurzer Zeit schlecht. Werden die Zutaten aber gut gekühlt gelagert, lassen sie sich aber ein bis zwei Tage aufbewahren und dann wieder aufwärmen. Bei den Pilzen gilt das unabhängig davon, ob es sich zum Beispiel um Champignons, Pfifferlinge oder Waldpilze handelt.

Behauptungen, nach denen sich diese Zutaten nicht aufbewahren und aufwärmen lassen, gehen auf Zeiten zurück, in denen es noch keine Kühlschränke gab und Reste auf der zu warmen Kellertreppe gelagert wurden, erklärt die Initiative. Dank der Lagerung im Kühlschrank könnten sich aber auch beim Spinat bei kalten Temperaturen keine Bakterien ausbreiten: So entstehe auch kein giftiges Nitrit.

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