Psychopharmaka sind besser als ihr Ruf

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Psychopharmaka sind besser als ihr Ruf (Archivbild).

München - Gegen Psychopharmaka herrscht oft großes Misstrauen. Münchner Forscher haben jetzt die Wirksamkeit und den Nutzen von diesen Medikamenten untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig. 

Zu Unrecht zweifeln viele an sogennanten Psychopharmaka, wie aus einer Untersuchung von Forschern um Stefan Leucht vom Klinikum rechts der Isar der TU München hervorgeht: Die Ärzte fanden heraus, dass die Wirkung von Psychopharmaka derer von Arzneien anderer Disziplinen in nichts nachsteht. So sind demnach Antidepressiva bei einer Therapie sinnvoll.

Erschöpfte Promis: Sie litten unter Burnout

Pop-Sängerin Mariah Carey ließ sich im Sommer 2001 in eine Klinik einweisen. Der Grund: Bodenlose Erschöpfung. © dpa
Bruce Darnell hat viele schöne Momente erlebt - hier ist er bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" 2010 für die Casting-Show "Das Supertalent" zu sehen. Aber auch Darnell hat unter Erschöpfungszuständen gelitten. © dpa
Burnout-Syndrom
Ralf Rangnick leidet unter einem Erschöpfungssyndrom. © dpa
Die Schlagersängerin Michelle, Ex-Freundin von Matthias Reim, litt unter Burnout. © dpa
Die Professorin Miriam Meckel (rechts), hier mir ihrer Lebensgefährtin Anne Will, hat ein Buch über ihr Burnout-Leiden geschrieben. © dpa
Auch der Schweizer Pop-Star Patrick Nuo litt an der Erkrankung. "Ich fühlte mich ausgebrannt und kam an einen Punkt, an dem ich körperlich und geistig an meine Grenzen stieß", sagte er einmal über die Zeit. © dpa
TV-Coach Tim Mälzer konnte nach eigenen Angaben einen Burnout durch einen Coach noch verhindern. © dpa
Die Popband Rosenstolz sagte 2009 viele Termine ab, weil ihr Sänger und Komponist Peter Plate am Burnout-Syndrom erkrankt war. © dpa
Sebastian Deisler: Nach einem Klinikaufenthalt im Herbst 2003 hieß es über den Profi-Fußballer, er sei depressiv und ausgebrannt. 2007 beendete er seine Karriere. © dpa
Sven Hannawald hat das Ende seiner Skisprung-Karriere öffentlich mit einem Burnout-Syndrom begründet. © dpa

Für die im „British Journal of Psychiatry“ veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler 33 Metaanalysen zu 16 Medikamenten aus der Psychiatrie aus und verglichen diese mit 91 Metaanalysen zu 48 Arzneimitteln aus anderen Fachbereichen.

dapd

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