Neuartige Methode

Mit dem Rauchen aufhören in sechs Wochen: Wie gut hilft die Magnettherapie?

Eine junge Frau zerbricht eine Zigarette. (Symbolbild)
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Viele Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören und schaffen es nicht. (Symbolbild)

Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, hat oft unzählige gescheiterte Versuche hinter sich. Eine Magnettherapie soll starken Rauchern das Aufhören erleichtern.

USA – Laut dem Statistischen Bundesamt raucht hierzulande fast jeder vierte Mensch über 18 Jahre. Doch wenn man viele Raucher fragt, antworten diese, dass sie entweder vorhaben, aufzuhören oder es zumindest schon mal versucht haben. Allerdings erfolglos. Denn die Sucht nach dem Glimmstängel ist oftmals stärker als der Wille. Und das, obwohl es heutzutage so viele Möglichkeiten zur Entwöhnung gibt.
24vita.de enthüllt hier, warum die Magnettherapie bei der Raucherentwöhnung helfen soll.*

Bei dieser Methode werden Gehirnregionen immer wieder durch die Schädeldecke mit Magneten stimuliert. Diese nicht-invasive Gehirnstimulation ist nicht neu. rTMS wird seit einigen Jahren bereits bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen erfolgreich angewandt.

An der internationalen Studie haben 262 starke Raucher teilgenommen. Sie alle haben angegeben, schon einmal oder mehrmals daran gescheitert zu sein, mit dem Rauchen aufzuhören. In den ersten drei Wochen der Untersuchungen sind die Probanden täglich einer rTMS-Anwendung unterzogen worden. Die restlichen drei Wochen haben sie diese nur noch einmal wöchentlich erhalten.

Bei einer Kontrolluntersuchung nach insgesamt 18 Wochen und damit drei Monate nach Therapie-Ende soll jeder fünfte Patient (19,4 Prozent) angegeben haben, seit mehr als vier Wochen nicht mehr geraucht zu haben. In der Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhalten hat, sei es nur einer von elf (8,7 Prozent) gewesen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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