1. Startseite
  2. Gesundheit

Könnten regelmäßige Grippe-Impfungen einer Demenz entgegensteuern?

Erstellt:

Kommentare

Impfungen sind möglicherweise nicht nur gegen Grippe-Erkrankungen nützlich, sondern können auch Demenz vorbeugen.
Impfungen sind möglicherweise nicht nur gegen Grippe-Erkrankungen nützlich, sondern können auch Demenz vorbeugen. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Eine aktuelle Studie aus den USA hat untersucht, welchen Einfluss regelmäßige Grippe-Impfungen auf eine Demenz-Erkrankung im Alter haben.

Jährlich erkranken etwa 330.000 Menschen an Demenz. Jetzt gibt eine neue Studie aus den USA Grund zur Hoffnung. Bis zu zwölf Prozent könnten vor der Diagnose Demenz bewahrt werden – durch regelmäßige Grippe-Impfungen. Die Ergebnisse der Studie wurden von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie veröffentlicht.

Verringertes Demenzrisiko: Studie aus den USA macht Hoffnung

Lesen Sie auch: Blutverdünner können innere Blutungen auslösen: Welche Warnsignale Sie ernst nehmen sollten.

Können Grippe-Impfungen Demenz verhindern? Darum braucht es weiterführende Studien

Wie genau wird Alzheimer ausgelöst? Durch die Ablagerung und Ansammlung des Beta-Amyloids zwischen Nervenzellen. Die US-Studiendaten deuten darauf hin, dass Grippe-Impfungen möglicherweise zum Abbau von Beta-Amyloid beitragen können. Dies wäre ein Durchbruch für die Demenztherapie. Jedoch handele es sich bei der aktuellen Studie um eine retrospektive Auswertung, die keinen Beweischarakter habe, sondern nur eine Assoziation aufzeigen könne, wie DGN-Demenzexperte Prof. Dr. Dodel betont. Es brauche weiterführende, prospektive Studien, um den Zusammenhang eindeutig zu klären.

Auch interessant

Kommentare