Richtig fett: Lachs tut dem Herzen gut

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Auch wenn Lachs eine fettreiche Fischsorte ist, ist der Verzehr durchaus gesund. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren. Foto: Holger Hollemann

Wer sich gesund ernährt, achtet in der Regel auf fettarmes Essen. Doch manchmal lohnt sich eine Ausnahme. Lachs etwa hat einen hohen Fettanteil, hilft aber einigen Krankheiten vorzubeugen.

Bonn (dpa/tmn) - Zu den mageren Fischen gehört der Lachs nicht gerade. Der Kaltwasserfisch enthält allerdings vor allem eine ganze Menge Omega-3-Fettsäuren, im Durchschnitt etwa 2,6 Milligramm pro 100 Gramm.

Zum Vergleich: Beim Kabeljau sind es nur 0,3 Milligramm. Die Werte schwanken je nach Fütterung, Alter und Fanggebiet der Tiere. Die ungesättigten Fettsäuren helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren und beeinflussen die Blutgerinnung positiv. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Lachs kann also Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten vorbeugen.

Das Fleisch von Zuchtlachs ist dabei noch einmal fetter als das von Wildlachs. Zu kaufen gibt es Lachs in verschiedenen Arten: frisch mit und ohne Kopf, in Scheiben als Lachssteak, tiefgefroren, geräuchert oder gebeizt als Graved Lachs.

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