RKH Kassel als Endoprothetik-Zentrum zertifiziert

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Prof. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin

Der Ersatz von Knie- und Hüftgelenk ist eine der häufigsten Operationen in Deutschland - auch im Roten Kreuz Krankenhaus  (RKH) Kassel. Insgesamt werden dort rund 500 dieser künstlichen Gelenke (Endoprothesen) pro Jahr eingesetzt.

Jetzt hat sich die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel der freiwilligen Prüfung unabhängiger Gutachter gestellt und wurde aktuell als „Endoprothetik-Zentrum“ zertifiziert. „Dank dieser Auszeichnung können Patienten und zuweisende Ärzte aus der Region sicher sein, dass wir über eine sehr gute Prozess- und Ergebnisqualität verfügen und das auf höchstem medizinischen Niveau“, so Prof. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin.

Neben hohen Qualitätsanforderungen, die im Operationssaal gelten müssen, zählen konsequente Hygienemaßnahmen ebenso zu den Zertifizierungskriterien wie die Qualität der Pflege auf den Stationen und die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern, z.B. Physiotherapeuten und niedergelassenen Ärzten. Die Qualität im RKH Kassel wird vor allem dadurch gewährleistet, dass die Operationen von sehr gut ausgebildeten und erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.

Bei der Vorbereitung und Betreuung der Patienten arbeitet ein interdisziplinäres Team zusammen. Die Patienten werden umfassend informiert und bei der Auswahl des geeigneten Operationsverfahrens individuell beraten. „Die Zertifizierung spielt auch vor dem Hintergrund der andauernden Diskussion über die Quantität dieser Operationen eine große Rolle und bestärkt uns darin, stetig die Behandlungsqualität zu steigern“, so Prof. Konermann. (nh)

Hintergrund

Endoprothetik 

Bei künstlichen Gelenken spricht man von der so genannten Endoprothese ‒ einem dauerhaften Ersatz eines geschädigten Gelenks durch ein künstliches Implantat. Häufigster Grund für den Einsatz einer Hüftendoprothese ist die Arthrose ‒ eine Verschleißerkrankung der Gelenke. Aber auch Unfälle oder andere Gelenkerkrankungen können diesen Eingriff erfordern.

Die Zertifizierer 

Die EndoCert Initiative ist eines der wesentlichen Projekte der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) zur weiteren Steigerung der Patientensicherheit und Behandlungsqualität für den Bereich der Endoprothetik. Weitere Informationen sowie eine Liste der zertifizierten Häuser unter www.endocert.de.

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