Rope Skipping: Fit und schlank durch Seilspringen

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In einigen Sportverienen wird Rope Skipping als Sportart angeboten. Doch es reicht schon ein Seil und eine ebene Fläche, um mit dem Fitnessprogramm zu starten. Foto: Uwe Anspach

Wer eine effektive und zugleich preiswerte Möglichkeit sucht, fit zu werden oder zu bleiben, der ist mit Rope Skipping gut beraten. Gestärkt wird dabei nicht nur die Kondition, sondern auch Herz, Muskulatur und Knochen.

Saarbrücken (dpa-infocom) - Fast jeder hat es schon einmal in seiner Kindheit ausprobiert: Seilspringen. Wer das Seil sportlich einsetzt, kann damit vieles für die Fitness und Gesundheit tun.

Das sind die Vorteile: "Bei entsprechendem Training wird das Herz-Kreislauf-System gefördert. Körperfett kann reduziert werden, die Muskulatur an Beinen und Po wird gekräftigt und auch Knochen und Gelenke profitieren bei richtig durchgeführter Technik. Zudem wird beim Springen die Koordination trainiert", erklärt Elisabeth Graser, Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.

Das wird gebraucht: Die Kosten sind dabei übersichtlich. Neben dem Springseil sollte auf ein paar gute Trainingsschuhe Wert gelegt werden. Auch vom Ort ist man unabhängig - bereits eine kleine ebene Fläche reicht aus. "Gesprungen werden kann alleine, aber auch mit Partner oder in einer Gruppe, was den Spaßfaktor erhöht. Musik motiviert zusätzlich", rät die Fitnessexpertin.

So geht es: Wichtig ist die richtige Seillänge. Um diese herauszufinden, stellt man die Fußspitzen auf die Mitte des Seils. Die Griff-Enden sollten im gestrafften Zustand bis unter die Achselhöhlen reichen. Um zu starten werden die Griffenden des Seils links und rechts gehalten, die Ellbogen berühren die Taille. Die Unterarme zeigen leicht nach außen und sind fast waagerecht. Bei der Grundsprungtechnik stehen die Füße parallel, und die Kniegelenke sind immer leicht gebeugt. Pro Seildurchschlag wird einmal gesprungen. Die Sprünge erfolgen nur auf dem Fußballen und sind gerade so hoch, dass das Seil zwischen Füßen und Boden hindurchschlagen kann.

"Wer die Grundsprungtechnik beherrscht, kann weitere Varianten ausprobieren", empfiehlt Graser, "zum Beispiel seitlich, links und rechts versetzt springen. Oder einbeinig, mit oder ohne Fußkick nach vorne, links, rechts abwechselnd oder mit oder ohne Grundsprung dazwischen." Anfänger sollten mit 5 bis 10 Minuten starten und sich dann langsam steigern, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

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