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Verstopfung: Warnzeichen für angeborene Schilddrüsenunterfunktion

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Eine Störung der Schilddrüse zeigt sich nicht nur bei Erwachsenen durch unangenehme Symptome. Auch Babys können schon mit Beschwerden zur Welt kommen.

Die Schilddrüse ist ein wichtiges Organ im menschlichen Körper, das durch seine Hormone wesentliche Wachstumsprozesse und den Grundumsatz sowie Energieverbrauch unseres gesamten Organismus regelt. Ist die Schilddrüse in ihrer Funktion gestört, weil zu wenig Hormone produziert werden, so kann sich diese über verschiedene Krankheitssymptome bemerkbar machen. Nicht nur Erwachsene können an einer Erkrankung der Schilddrüse leiden und dadurch verschiedene Beschwerden entwickeln. Diese kleine endokrine Drüse nimmt aber auch entscheidenden Einfluss auf die Verdauung und eine Fehlfunktion kann schon bei neugeborenen Babys zu Darmproblemen führen.
Welche Symptome der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion sich außer Darmproblemen mit Verstopfung bei Babys zeigen können, verrät 24vita.de.

Weinendes Baby auf dem Wickeltisch
Babys, die mit einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion zur Welt kommen, zeigen spezifische Symptome in ihrer Motorik, ihrem Trinkverhalten sowie der Verdauung. (Symbolbild) © halfpoint/Imago

Eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion kann für Neugeborene und Babys gefährlich werden, da die von der Schilddrüse produzierenden Hormone lebenswichtig für das Körperwachstum und die Reifung des Gehirns sind. Die Gefahr von Kleinwuchs sowie schweren, geistigen Entwicklungsstörungen, ist dann besonders groß. Schon in der Schwangerschaft sollten Frauen auf eine ausreichende Versorgung mit Schilddrüsenhormonen achten, um im schlimmsten Fall einer Frühgeburt oder Fehlgeburt vorzubeugen. Wichtig ist, den Frauenarzt zu einer genauen Untersuchung der Schilddrüsenwerte anzusprechen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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