Wenn Allergene auf die Schleimhaut treffen

Kein Heuschnupfen: Brennende Augen und angeschwollene Augenlider als Anzeichen für weit verbreitete Allergie

Wenn die Augen ständig tränen und brennen, kann eine Allergie dahinter stecken.
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Wenn die Augen ständig tränen und brennen, kann eine Allergie dahinter stecken.

Oftmals ist eine allergische Reaktion die Ursache für gereizte Schleimhäute. Schimmelpilzsporen sind häufig der Auslöser. Welche Symptome dafür sprechen, erfahren Sie hier.

Vielerorts in Deutschland werden aktuell hohe Konzentrationen von Schimmelpilzsporen in der Luft gemessen, wie der deutsche Polleninformationsdienst (PID) informiert. Die allergieauslösenden Sporentypen Cladosporium und zunehmend auch Alternaria würden an sonnigen Tagen an immer mehr Orten die Reizschwelle überschreiten, ab der Symptome bei Schimmelpilzallergikern angenommen werden, heißt es im PID-Newsletter. Im Zuge der in Kürze beginnenden Getreideernte könnten die Konzentrationen tageweise sehr hohe Werte erreichen.

Das Fiese an der Schimmelpilzallergie: Es handelt sich um eine ganzjährige Allergie. Diese tritt durch Kontakt und/oder Einatmen von Luftschwebstoffen (z. B. Hausstaub) auf, welche das ganze Jahr über vorhanden sind, berichtet das Fachportal MSD Manuals. Dass Menschen allergisch auf Schimmelpilze reagieren, sei nicht selten: Sie zählen zu den Allergenen, die am häufigsten allergische Reaktionen* auslösen, so MSD Manuals.

Schimmelpilzallergie: Welche Symptome sind möglich?

Wie der Allergieinformationsdienst informiert, kann Schimmel eine Vielzahl von Krankheiten auslösen oder verschlimmern. Es gibt Schimmelpilzarten, die hauptsächlich in Innenräumen vorkommen und solche, die draußen anzutreffen sind, heißt es weiter. Allergische Beschwerden können sie alle hervorrufen. Dazu zählen:

  • Allergische Bindehautentzündung (Rhinokonjunktivitis) mit geröteten, stark juckenden und brennenden Augen; Reiben führt oft zu geschwollenen Lidern; häufig klebriger Ausfluss
  • Allergisches Asthma bronchiale
  • Allergischer Schnupfen (Rhinitis)
  • Neurodermitis (atopisches Ekzem)
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung

Schimmelpilzallergie behandeln

Ihr behandelnder Arzt wird Sie über mögliche Therapien informieren. Dazu zählen in erster Linie die Hyposensibilisierung und die medikamentöse Behandlung einer Schimmelpilzallergie (etwa mit Antimykotika). Auch Sanierungsmaßnahmen, die die Feuchtigkeit und damit das Wachstum von Schimmelpilzen in Innenräumen beseitigen oder zumindest eindämmen, hätten einen positiven Effekt, so der Allergieinformationsdienst. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr Quellen: https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/

Weiterlesen: „Gewitterasthma“ bei Heuschnupfen: Wann Regen die allergischen Beschwerden verstärkt

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

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Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
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