Metabolisches Syndrom

Schlafmangel kann Hormonhaushalt stören

+
Genügend Schlaf ist wichtig, weil Müdigkeit auf Dauer zu hormonellen Störungen führt. Foto: Friso Gentsch

Wer nicht genügend schläft, riskiert gesundheitliche Probleme. Zu den häufigsten Störungen gehört das Metabolische Syndrom. An welchen Symptomen es erkennbar ist, erklären Experten von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Mainz (dpa/tmn) - Ausreichend Schlaf dient nicht nur der Erholung: Chronischer Schlafmangel oder eine dauerhafte Störung des Tag-Nacht-Rhythmus kann den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Dadurch kann es zur sogenannten Insulinresistenz kommen - dabei sind die Blutzuckerwerte erhöht, obwohl vermehrt Insulin produziert wird. Außerdem geraten die den Hunger regulierenden Hormone unter Umständen durcheinander, und der Betroffene hat mehr Appetit. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie hin.

Die mögliche Folge ist das sogenannte Metabolische Syndrom. Eine hormonelle Störung, die Mediziner an starkem Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, sowie erhöhtem Blutzucker und -fettwerten erkennen. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist in der Folge erhöht.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.