Schlaganfall und Herzinfarkt

Warum ist die Kontrolle der Blutfettwerte wichtig?

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Ein Butterbrot liegt auf einem Frühstücksbrett.

Das Risiko für Gefäßverkalkung hängt auch vom Alter ab. Männer sollten daher ab 45 und Frauen ab 55 regelmäßig zur Kontrolluntersuchung gehen. Überschüssiges Cholesterin lagert sich in den Gefäßwänden ab. Das kann gefährlich sein.

Hohe Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für Arterienverkalkung. Vergrößern sich die Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße oder platzen sogar, kann das zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Besonders die Werte des sogenannten LDL-Cholesterins und Lipoproteins sind hier entscheidend. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (Lipid-Liga) anlässlich des Tages des Cholesterins (3. Juni) hin.

Da manche Fettstoffwechselstörungen vererbt werden könnten, sollten Menschen, bei denen in der Familie solche Störungen bekannt sind oder bei denen es in der Verwandtschaft Fälle von Herzinfarkt oder Schlaganfall gegeben hat, die eigenen Blutfettwerte im Blick behalten.

Weil auch ein ungünstiger Lebensstil zu erhöhten Blutfettwerten führen kann, ist es außerdem wichtig, sich ausreichend zu bewegen, nicht zu rauchen, Übergewicht zu vermeiden und Stress zu reduzieren. Zudem ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse und möglichst wenig tierischem Fett ratsam.

Gute Fette, schlechte Fette - Mediziner haben inzwischen einen Teil der Fette rehabilitiert. Welches ist gut, welches schlecht? Ein Überblick für Gesundheitsbewusste.

Rund um das Thema Essen gibt es viele Ratschläge und Tipps. Die größten Ernährungsmythen sollen Sie allerdings kennen.

Blut - Saft des Lebens

Blut
Ein Tropfen Blut besteht zu 90 Prozent aus Wasser, roten Blutkörperchen (Erythrozyten), weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozythen). Vier bis sechs Liter Blut pulsieren ohne Pause durch den Körper eines erwachsenen Menschen. © dpa
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Der österreichische Immunologe Karl Landsteiner stellte 1901 das Blutgruppen ABO-System vor. Er konnte vier klassischen Blutgruppen A, B, AB und 0 benennen. Danach lässt sich heute genau feststellen, ob ein Blutspender wirklich zum Empfänger passt. Der Körper das Blut verträgt. © dpa
Ein Mensch mit der Blutgruppe A hat auf seinen roten Blutkörpern (Erythrozyten-Oberfläche) das Antigen A, während bei Gruppe B das entsprechend Antigen B vorhanden ist. Blutgruppe AB bedeutet beide Antigene. Menschen der Blutgruppe 0 haben weder das A- noch das B-Antigen.
Ein Mensch mit der Blutgruppe A hat auf seinen roten Blutkörpern (Erythrozyten-Oberfläche) das Antigen A, während bei Gruppe B das entsprechend Antigen B vorhanden ist. Blutgruppe AB bedeutet beide Antigene. Menschen der Blutgruppe 0 haben weder das A- noch das B-Antigen. © dpa
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Der sogenannten Rhesusfaktor bestimmt auch ein weiteres Antigen auf den roten Blutkörperchen: das Blut rhesuspositiv also mit Antigen oder rhesusnegativ ohne Antigen. © dpa
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Die Blutgruppen kommen unteschiedlich häufig in Mitteleuropa vor. Gruppe A: 44,5 Prozent, B: 10,5 Prozent. AB: 4,5 Prozent. 0: 40 Prozent. 85 Prozent der europäischen Bevölkerung sind rhesuspositiv, weshalb es einen ständigen Mangel an rhesusnegativem Spenderblut gibt. © dpa
Blut
Als Universalspender gelten Menschen mit der Blutgruppe 0. Ihr Blut kann von allen anderen Gruppen empfangen werden. © dpa
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Universalempfänger sind dem entsprechend Menschen der Gruppe AB, da ihnen zur Not auch Blut der Gruppen A, B und 0 übertragen werden kann. © dpa
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Die roten Blutkörperchen werden im roten Knochenmark gebildet. Sie leben etwa vier Monate und werden dann in der Milz abgebaut. Fließt das Blut an der Lunge vorbei, nehmen sie dort den Sauerstoff auf und bringen ihn zu allen Zellen des Körpers. Das Kohlenstoffdioxid bringen sie wieder zurück zur Lunge. © dpa
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Die weißen Blutkörperchen sind Immunzellen und die Polizei des Körpers. Sie im Knochenmark gebildet. Auch die Blutplättchen entstehen im Knochenmark. Sie sind für die Blutgerinnung verantwortlich.    © dpa
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Blutspenden kann jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 59 Jahren mit einem Mindestkörpergewicht von 50 Kilogramm. Da Blut nicht künstlich erzeugt werden, ist das Blutspenden wichtig. Bei einer Blutspende werden dem Körper 0,5 Liter Blut entnommen. © dpa
Blut
Blutplasma kann im Labor durch Zentrifugieren von Blut gewonnen werden. Es besteht zu 90 Prozent aus Wasser. In der leicht gelblichen Flüssigkeit sind Eiweißstoffe, Hormone, Fette, Zucker, Mineralstoffe und Vitamine gelöst. © dpa

dpa/tmn

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