Was ist ein Schleudertrauma?

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Schmerzen in der Nackenmuskulatur können teuflisch sein. 

Die Delle in der Stoßstange ist kaum der Rede wert, doch die Schmerzen im Nacken werden immer schlimmer. Nach einem Auffahrunfall ist oft ein Schleudertrauma die Folge. Doch was ist das genau? 

Der Halswirbel-Bereich besteht aus sieben Halswirbeln. Er gehört zu den beweglichsten Teilen der Wirbelsäule und wird bei jeder Kopfbewegung benötigt. Weil die anatomische Struktur des Nackens komplex ist, ist sie auch ziemlich störanfällig.

Durch den Aufprall bei einem Autounfall wird der Kopf ruckartig erst nach vorne und dann nach hinten überstreckt. Daher kommt übrigens auch der Begriff Schleudertrauma. Er beschreibt nämlich eher den Unfallhergang als die Verletzung. Im Englischen spricht man deswegen auch von "whiplash injury"; zu deutsch Peitschenhieb-Verletzung.

Bei dieser Überbiegung der Halswirbelsäule können Bänder und Muskeln verletzt werden. Die Beschwerden beim Schleudertrauma treten oft erst einige Stunden bis zu drei Tagen nach dem Unfall auf.

Häufige Symptome sind Schmerzen im Nacken, Kopfschmerzen und Muskelsteifheit im Nackenbereich. Gelegentlich treten unter anderem Schwindel, Übelkeit, Erbrechen oder Ohrengeräusche auf.

Die Ruhigstellung der Halswirbelsäule ist bei einem Schleudertrauma laut der Techniker Krankenkasse meist überflüssig. In den leichteren Fällen ist das Schleudertrauma nach drei Wochen ausgeheilt.

Für die Sicherheit: Richtig Sitzen im Auto

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Gurt und Airbag müssen sich laut ADAC an das individuelle Gewicht des Insassen und an seine Sitzposition anpassen. © ADAC/dpa
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Die richtige Sitzposition: Beim Unfall kann das Sitzen hinterm Steuer entscheidend sein. Die Rückhaltesysteme schützen besser, wenn extreme Sitzpositionen vermieden werden. © ADAC/dpa
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GUT: Mit der entspannten Sitzhaltung lässt sich das Fahrzeug am besten beherrschen. Der Abstand zum Airbag ist ausreichend. © ADAC/dpa
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Schlecht: Die verkrampfte Haltung stört beim Fahren. Beim Frontalunfall ist mit höheren Belastungen im Brustbereich zu rechnen. © ADAC/dpa
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Schlecht: Die lässige Sitzposition erschwert schnelle Ausweichmanöver. Das Gurtband liegt bei manchen Autos nicht exakt an Schulter und Brust an. © ADAC/dpa
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Verletzungsrisiko bei Personen außerhalb der Norm: Brustverletzungen. Bei Frauen wurden in 62 Prozent der Fälle schwere Verletzungen in der Brustregion festgestellt. Bei Männern liegt der Anteil mit 46 Prozent deutlich niedriger. Ein Grund dafür ist, dass Frauen häufiger als Männer direkt am Lenkrad sitzen, also knapp vor der Stelle, an der der Front-Airbag mit einer hohen Anfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h in den Innenraum des Fahrzeugs schnellt. © ADAC/dpa
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Airbag Ausstattungsquote © ADAC/dpa
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Die Rückhaltesysteme für den Notfall sind auf den sogenannten „Norm-Mann“ ausgelegt. Er wiegt 75 Kilogramm und ist 1,75 Meter groß. Personengruppen, die diesem Standard nicht entsprechen, haben im Fall eines Crashs entsprechend schlechtere Karten. © ADAC/dpa
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Der ADAC fordert deshalb die Entwicklung von intelligenten Gurten und Airbags, die sich auch auf Personen außerhalb der Norm einstellen lassen und diese so besser schützen. © ADAC/dpa

ml

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