Eltern in der Pflicht

Wenn Kinder Schnee essen: Deshalb sollten Sie es besser nicht tun

Ein Mädchen mit roter Jacke und Sternen-Mütze leckt an einem Schneeball. (Symbolbild).
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Viele Kinder stecken sich gerne Schnee in den Mund. Davon ist aber abzuraten. (Symbolbild).

Kinder nehmen gerne Schnee und Eis in den Mund. Eltern sollten darauf achten, denn auch frisch gefallene Flocken können mit allerhand verschmutzt sein.

Frankfurt am Main – Fällt draußen frischer Schnee, sind viele Kinder ganz aus dem Häuschen. Schließlich macht das Spielen in der weißen Pracht riesig Spaß. Häufig nehmen sie dabei die zarten Flocken auch in den Mund und lassen sie genüsslich auf der Zunge zergehen. Viele Eltern fragen sich dann, ob das gefrorene Wasser unbedenklich ist oder ob von ihm womöglich eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht.
24vita.de verrät hier, warum Kinder besser keinen Schnee essen sollten.*

Auf ihrem Weg durch die Atmosphäre nimmt die Schneeflocke zahlreiche Partikel auf, darunter Feinstaub und Mikroplastikpartikel. Auf der Erde kann der frische Schnee weitere Schadstoffe binden. Das zeigt eine Studie kanadischer Wissenschaftler, die in einer Kältekammer untersucht haben, wie schnell sich frischer Schnee mit gesundheitsgefährdenden Substanzen aus Abgasen anreichert.

Liegt der Schnee am Boden, kann er neben Abgaspartikeln weitere Stoffe aufnehmen, zum Beispiel Streusalz. Streusalz schadet nicht nur Pflanzen und Tieren, wird es vom Kind in größeren Mengen aufgenommen, drohen Erbrechen und Durchfälle. Auch Tierkot und -urin können den Schnee verunreinigen. Kleine Kinder könnten zudem Reste von Rollsplitt verschlucken, warnt das Verbrauchermagazin Öko-Test. Nicht immer sind diese Verschmutzungen mit bloßem Auge sichtbar. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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