Fruchtbarkeit steigern

Nährstoffe wie Folsäure und Zink begünstigen eine Schwangerschaft – folgende Lebensmittel decken den Bedarf

Sie wollen schwanger werden? Dann lohnt sich eine Ernährungsumstellung.
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Sie wollen schwanger werden? Dann lohnt sich eine Ernährungsumstellung.

Eine ausgewogene Ernährung hält den Körper gesund. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich vor allem mit folgenden Vitalstoffen versorgen.

Ob Folsäure, Vitamin D oder pflanzliche Proteine: Eine ganze Reihe an Vitalstoffen soll Frauen dabei unterstützen, schwanger zu werden. Generell gilt: Nur ein ausreichend mit Nährstoffen versorgter Körper ist in der Lage, die Energie für eine Schwangerschaft aufzubringen. Mangelernährung und enormer Stress dagegen können die Schwangerschaft negativ beeinflussen, weil sich der Körper auf die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen konzentrieren muss.

Wer sich ausgewogen und gesund ernährt – also Industriezucker sowie sehr salzhaltige Fertigprodukte meidet und dafür häufig zu Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und anderen pflanzlichen Energiequellen greift – führt sich in der Regel alle wichtigen Nährstoffe zu. Frauen mit Kinderwunsch können ihren Körper aber unterstützen, indem sie häufiger folgende Lebensmittel auf den Speiseplan setzen.

Bestimmte Käsesorten enthalten Nährstoffe, die eine Schwangerschaft fördern können, etwa Zink.

Folsäure bis Omega-3-Fettsäuren: Diese Lebensmittel fördern eine Schwangerschaft

  • Folsäure in Spargel, Erdnüssen, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Eiern oder Spinat: Folsäure (auch Vitamin B9) fördert Blutbildung und Stoffwechsel sowie Wachstumsprozesse, die bei der Befruchtung der Eizelle eine wichtige Rolle spielen. Frauenarzt Peter Dörffler beruft sich auf die „Nurses Health-Studie“ mit rund 18.000 Teilnehmerinnen: „Auch ein höherer Folsäurespiegel könnte positiv wirken: Folsäure verbessert (...) nicht nur den Eisprung und die Einnistung, sondern senkt auch das Risiko für Störungen der Nerven des Rückenmarks (z.B. „spina bifida“)“, heißt es auf der Website des Gynäkologen.
  • Vitamin B6 in Brokkoli, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln und Kohl: Einer Studie der Universität von Massachusetts Amherst zufolge soll eine ausreichende B6 Zufuhr die Fruchtbarkeit von Frauen um 40 Prozent verbessern.
  • Omega-3-Fettsäuren in pflanzlichen Ölen, Nüssen, Lachs oder Thunfisch: Omega-3-Fettsäuren regen die Durchblutung der Reproduktionsorgane an, sollen die Qualität von Zervixschleim und Samen verbessern und sich günstig auf den Hormonhaushalt und den Eisprung auswirken, wie das Portal Fit for fun informiert.
  • Zink in Emmentaler, Gouda, Haferflocken, Weizen, Walnüssen, Linsen und Mais: Zink ist bei der Herstellung von Fortpflanzungshormonen wie Östrogen, Progesteron und Testosteron im Körper beteiligt, weshalb der Bedarf vor allem bei Frauen mit Kinderwunsch gedeckt sein sollte.
  • Vitamin B12 in Hering, Lachs, Gouda, Ei und Quark: Vitamin B12 soll die Empfängnisbereitschaft fördern. Ein Mangel wird mit Fertilitätsproblemen in Verbindung gebracht, wie fitforfun.de berichtet.

Weiterlesen: Weniger fruchtbar? Angst vor Corona beeinflusst Samenqualität bei Männern.

Warum uns die Natur so gut tut

Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin © Anja Lehmann
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto
Wer im Wald «badet», soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Dirk Teegelbekkers ist Geschäftsführer von PEFC Deutschland. Foto: Franziska Gabbert
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