Studie enthüllt

Schock: Darum macht Sie Wasser mit Kohlensäure dick

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Wer schlank bleiben will, sollte auf kohlensäurehaltige Getränke besser verzichten.

Viel Wasser ist gut für den Körper. Es versorgt mit Flüssigkeit und füllt den Magen. Doch mit Kohlensäure versetzt, wird es zum wahren Figur-Killer.

Der Mensch besteht überwiegend aus Wasser – durch Sport, hohe Temperaturen und andere Aktivitäten benötigt er viel Flüssigkeit, um den Körper ausreichend zu versorgen. Deshalb raten Ärzte dazu, mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag zu sich zu nehmen.

Wer weniger trinkt, muss mit Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar mit Kreislaufkollaps rechnen. Zudem hat es keine Kalorien und ist auch bei Fastenkuren sehr empfehlenswert.

Studie enthüllt: Wasser mit Kohlensäure macht dick?

Dagegen sollten Sie von Mineralwasser mit Kohlensäure künftig lieber die Finger lassen. Nicht nur, dass es für Luft im Bauch und unangenehme Blähungen sorgt, sondern auch, weil es Studien zufolge sogar dick macht.

Das haben jetzt zumindest dänische Wissenschaftler laut welt.de festgestellt. Besonders Abnehmwillige sollten jetzt besser aufhorchen. Denn auch wenn Wasser mit Kohlensäure für ein Völlegefühl im Bauch sorgt und Sie vielleicht länger satt macht, soll es den gegenteiligen Effekt erzielen.

Kohlendioxid im Mineralwasser macht uns hungrig

Die Forscher glauben nämlich, dass das darin enthaltene Kohlendioxid Übergewicht begünstigt. Der Haken daran: Das Team hat nur das atmosphärische CO2 in Zusammenhang mit dem Körpergewicht der Dänen in einem Zeitraum von 22 Jahren untersucht.

Ihre These: Das Gas könnte ein Hormon namens Orexin nachteilig beeinflussen – und es dazu animieren, uns hungrig zu machen. Gleichzeitig soll es auch noch wacher und aufmerksamer machen. Das bedeutet: Je mehr Mineralwasser mit Kohlensäure Sie trinken, desto mehr Hunger bekommen Sie. Und das wiederum führt zu Heißhungerattacken.

Mineralwasser mit Kohlensäure: Wer verzichtet, bleibt schlank

Wissenschaftler an der palästinensischen Universität Birzeit bei Ramallah kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Ratten hatten in Versuchen ebenfalls an Gewicht zugenommen, nachdem sie mit Kohlensäure versetztes Wasser zu trinken bekamen. Auch an menschlichen Probanden konnten die Ergebnisse bestätigt werden.

Das heißt also: Wer abnehmen will, sollte lieber sprudelarmes Wasser zu sich nehmen. Dann bleibt der Bauch schön flach – und sie haben weniger Appetit.

Von Jasmin Pospiech

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Fehler 1: Zu unterschiedlichen Tageszeiten wiegen.  Das Körpergewicht schwankt im Laufe des Tages. Tipp: Direkt nach dem Aufstehen ist ein günstiger Zeitpunkt.
Fehler 1: Zu unterschiedlichen Tageszeiten wiegen.  Das Körpergewicht schwankt im Laufe des Tages. Tipp: Direkt nach dem Aufstehen ist ein günstiger Zeitpunkt. © iStockphoto/elifunal
Fehler 2: Morgens den Körperfett-Anteil bestimmen. Besser ist abends, da die Ergebnisse im Laufe eines Tages infolge der Schwankungen im Wasserhaushalt stark variieren. Menschen verlieren im Schlaf bis zu drei Kilo Wasser. Am Abend ist das Flüssigkeitsdefizit nach der Nacht ausgeglichen.
Fehler 2: Morgens den Körperfett-Anteil bestimmen. Besser ist abends, da die Ergebnisse im Laufe eines Tages infolge der Schwankungen im Wasserhaushalt stark variieren. Menschen verlieren im Schlaf bis zu drei Kilo Wasser. Am Abend ist das Flüssigkeitsdefizit nach der Nacht ausgeglichen. © iStockphoto/djma
Fehler 3: Jeden Tag wiegen. Da das Gewicht über die Woche schwankt, kann das deprimierend sein. Besser nur einmal die Woche, immer an einem festen Tag.
Fehler 3: Jeden Tag wiegen. Da das Gewicht über die Woche schwankt, kann das deprimierend sein. Besser nur einmal die Woche, immer an einem festen Tag. © iStockphoto/Highwaystarz-Photography
Fehler 4: Angezogen wiegen. Dabei kann eine Jeans alleine schon ein Kilo wiegen. Besser: Immer nackt auf die Waage.
Fehler 4: Angezogen wiegen. Dabei kann eine Jeans alleine schon ein Kilo wiegen. Besser: Immer nackt auf die Waage. © iStockphoto/adrian825
Fehler 5: Mit feuchten Füßen auf die Körperfettwaage. Die Analyse wird von einer hohen Luftfeuchtigkeit ebenso beeinflusst wie von feuchten Füßen. Also besser vor dem Duschen auf die Waage – das senkt auch das Risiko, auszurutschen.
Fehler 5: Mit feuchten Füßen auf die Körperfettwaage. Die Analyse wird von einer hohen Luftfeuchtigkeit ebenso beeinflusst wie von feuchten Füßen. Also besser vor dem Duschen auf die Waage – das senkt auch das Risiko, auszurutschen. © iStockphoto/Madiz
Fehler 6: Auf zu weichem oder wechselndem Untergrund wiegen. Die Waage muss immer eben auf festem Untergrund stehen. Bei wechselndem Untergrund schwanken die ermittelten Werte oft stark.
Fehler 6: Auf zu weichem oder wechselndem Untergrund wiegen. Die Waage muss immer eben auf festem Untergrund stehen. Bei wechselndem Untergrund schwanken die ermittelten Werte oft stark. © iStockphoto/KatSnowden

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