Vor der Kamera: Schulklasse stellt Projekt mit Senioren nach

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Kameramann Saschko Frey und Journalist Clemens Riha bei den Dreharbeiten in der Klasse 7b.

Die Klasse 7b der Integrierten Gesamtschule Wanfried ist Teil eines Dokumentarfilms. Dieser zeigt Projektarbeiten, die den Bürgersinn fördern sollen. Die Klasse gehört zu den Siegern der Aktion „Mach MitMensch“ der Bürgerstiftung Werra-Meißner.

Im Sommer bekamen sie für ihr Projekt den ersten Platz in ihrer Altersstufe, 500 Euro für die Klassenkasse und viel Lob. Nach Meinung der Jury haben sie die Aufgabe „Was Jung und Alt unterscheidet, verbindet und zusammenbringt“ eindrucksvoll und mit viel Engagement umgesetzt, sagte Gudrun Lang, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

Dokumentarfilm gedreht - Filmteam aus Berlin kam

Wie die Jugendlichen das geschafft haben, wurde nun in einem Filmbeitrag festgehalten. Dafür wiederholten die Schüler gemeinsam mit ihren Seniorpartnern das gesamte Projekt noch einmal.

Die Schüler schlüpften in die Kleidung ihrer Großeltern und zeigten, wie diese gelebt, gearbeitet und gefeiert haben. Journalist Clemens Riha und Kameramann Saschko Frey aus Berlin bekamen beim Dreh des Porträts über die Klasse und ihre Projektarbeit eine echte Nostalgiemodenschau geboten.

Weitere Aufnahmen gab es im Seniorenwohnheim Brückentor und im Wohn- und Pflegezentrum Lindenhof, gemeinsam mit den Gewinnergruppen, den Schülern der ehemaligen Klassen 11 HBF1 und BFG0 der Beruflichen Schulen Eschwege. Der Film soll zu Lehrzwecken in Seminaren gezeigt werden.

Hintergrund: Wettbewerb "Mach MitMensch"

Hintergrund der Dreharbeiten ist der dritte Platz der Bürgerstiftung Werra-Meißner in einem bundesweiten Wettbewerb. Ihre Aktion „Mach MitMensch“ wurde von der Allianz für Bürgersinn mit 7000 Euro Preisgeld honoriert. „Wir sind stolz auf dieses Ergebnis“, so Gudrun Lang, die bei den Dreharbeiten dabei war.

Im nächsten Jahr soll es wieder eine Aktion geben, sagte sie. Schließlich habe man nicht nur finanzielle Anerkennung bekommen, sondern Jung und Alt tatsächlich zusammengebracht, Verständnis geschaffen und Freundschaften geknüpft.

Preisverleihung am 27. Oktober

Die Preisverleihung findet unter Teilnahme der Familienministerin Dr. Kristina Schröder am Mittwoch, 27. Oktober, in Berlin statt. Der Film über die Projekte der ersten Sieger wird zu diesem Anlass gezeigt und später im Internet zu sehen sein. (Von Diana Wetzestein)

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