Lebensmittelvergiftung

Schutz gegen Botulismus: Kein Honig für Kinder

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Er ist zwar lecker, doch Kinder unter einem Jahr sollten keinen Honig oder Ahornsirup bekommen. Die Nahrungsmittel gehören zu den größten Infektionsquellen für Botulismus. Foto: Carsten Rehder

Botulismus ist eine Form der Lebensmittelvergiftung. Sie ist sehr selten. Doch wenn sie vorkommt, ist die Vergiftung meist sehr heftig - vor allem bei Kleinkindern. Bei folgenden Lebensmitteln ist Vorsicht geboten.

Köln (dpa/tmn) - Kinder unter einem Jahr sollten noch keinen Honig oder Ahornsirup zu essen bekommen. Denn die beiden Nahrungsmittel gehören zu den größten Infektionsquellen für Botulismus, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Botulismus ist eine besondere Form der Lebensmittelvergiftung, die in Deutschland sehr selten, aber auch sehr gefährlich ist - vor allem als Säuglingsbotulismus.

Neben dem Verzicht auf Honig und Ahornsirup für Säuglinge ist daher Vorsicht beim Umgang mit bestimmten Lebensmitteln gefragt. So können Ausbeulungen an Konservendosen zum Beispiel durch die Gase des Botulismus-Erregers entstehen. Solche Dosen gehören daher eher in den Müll als in den Vorratsschrank.

Selbsteingekochtes sollten Eltern vor dem Verzehr zur Sicherheit zweimal erhitzen: Temperaturen ab 100 Grad Celsius machen die Botulismus-Erreger den Angaben nach schnell unschädlich.

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