So leiden Mütter

Schwangerschaftsübelkeit - ist das normal?

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Die schwangere Herzogin Kate wird derzeit wegen einer extrem schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit im einem Londoner Krankenhaus behandelt.

An Übelkeit in den ersten drei Monaten leiden fast alle werdenden Mütter. Jede dritte Schwangere muss sich übergeben. Herzogin Kate leidet unter einer extremen Form der Schwangerschaftsübelkeit.

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Die sogenannte Hyperemesis gravidarum tritt vor allem im frühen Stadium einer Schwangerschaft auf. Bei extremer Form von Schwangerschaftsübelkeit ist ständiges, heftiges Erbrechen möglich. Die betroffenen Frauen fühlen sich in der Regel äußerst schlecht und müssen sich dann oft übergeben. Mögliche Folgen können ein großer Flüssigkeitsmangel und ein zum Teil erheblicher Gewichtsverlust sein. Auch niedriger Blutdruck, quälende Kopfschmerzen, eine erhöhte Herzfrequenz, eine allgemeine Lethargie und sogar Verwirrungszustände können vorkommen. Bei betroffenen Frauen kommt es häufiger zu Frühgeburten, die Babys haben oft ein niedriges Geburtsgewicht. Betroffene Frauen sollten ärztlich beobachtet und gegebenenfalls im Krankenhaus behandelt werden. 

Die normale Schwangerschaftsübelkeit tritt besonders ab der 6. Woche bis zur 12. Woche auf. Vermutlich ist ein hoher Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG (Human Choriongonadotropin) der Auslöser dafür. Nach dem 3. Monat fällt der aber wieder ab. Dann lässt auch oft die Übelkeit nach und verschwindet meistens ganz.

Bei Mehrlingsschwangerschaften kann es zu einer noch stärker ausgeprägten Übelkeit kommen.

Doch es gibt auch Frauen die in den ersten Wochen der Schwangerschaft aufblühen und keinerlei Übelkeit verspüren.

tz/ml

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