Regelmäßig eisenhaltige Lebensmittel essen

Ihnen ist oft schwindlig und Sie leiden unter Kurzatmigkeit? Ein Eisenmangel könnte die Ursache sein

Es gibt verschiedene Eisenpräparate, die aber immer in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden sollten.
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Es gibt verschiedene Eisenpräparate, die aber immer in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden sollten.

Welche Eisenmangel-Symptome Sie ernst nehmen sollten und wie der weit verbreitete Nährstoffmangel behandelt wird, erfahren Sie hier.

Eisen zählt zu den lebensnotwendigen Spurenelementen für unseren Körper. Er kann es nicht selbst produzieren, deshalb müssen wir Eisen mit der Nahrung zu uns nehmen. Als Zentralatom im Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und Myoglobin ist es für den Transport von Sauerstoff verantwortlich, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung informiert. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle bei der zellulären Energieversorgung, der DNA-Synthese und der Abwehr von Infektionen, heißt es weiter. Infektanfälligkeit zählt daher zu den Anzeichen eines Eisenmangels.

Wer sich nicht ausgewogen ernährt, riskiert einen Nährstoffmangel. Doch es gibt noch weitere Risikofaktoren, die einen Eisenmangel begünstigen, wie das Portal Internisten im Netz informiert. Demzufolge sind folgende Gruppen besonders gefährdet:

  • Frauen mit starken Menstruationsblutungen
  • Menschen mit chronischen Blutungen im Magen-Darm-Trakt, etwa bei Geschwüren oder Tumoren
  • Menschen, die regelmäßig Blut spenden
  • Unfallopfer, die viel Blut verloren haben
  • Menschen, die während einer Operation viel Blut verloren haben
  • Schwangere, weil deren Eisenbedarf in der Schwangerschaft steigt

Eisensupplemente nicht eigenständig einnehmen

Eisenmangel kann eine Blutarmut (Eisenmangelanämie) zur Folge haben. Mediziner können anhand eines Bluttests herausfinden, ob ein Eisenmangel oder eine Anämie vorliegt. Wenn dies der Fall ist, wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt eine geeignete Therapie empfehlen. Je nach Ursache des Eisenmangels variierten die Behandlungsoptionen. Wenn etwa Krankheiten wie ein Magengeschwür vorliegen, liegt das Augenmerk auf der Heilung der Krankheit selbst. Bei schwerer Blutarmut kann eine Bluttransfusion erforderlich sein. Ansonsten verabreicht der Arzt eisenhaltige Präparate, um den Eisenspiegel wieder anzuheben, so die Internisten im Netz.

Die Einnahme von Eisenpräparaten muss immer mit einem Arzt abgestimmt werden, da sonst eine Überdosierung droht, die mit Leberschäden einhergehen kann, wie die Apotheken Umschau informiert.

Symptome eines Eisenmangels ernst nehmen

Folgende Anzeichen können dem Portal Internisten im Netz zufolge auf einen Mangel von Eisen hindeuten:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Vergesslichkeit
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwächeanfälle
  • trockene Haut
  • Haarausfall und stumpfes Haar
  • brüchige Nägel und trockene Haut
  • Kurzatmigkeit
  • schnelle Ermüdbarkeit
  • Infektanfälligkeit

Lebensmittel, die viel Eisen enthalten

Der Eisenbedarf des Körpers lässt sich normalerweise über eine ausgewogene Ernährung decken, wie das Portal Gesundheitsinformation im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) informiert. Lebensmittel, die viel Eisen enthalten sind demzufolge:

  • Haferflocken
  • Dinkelbrot
  • Pfifferlinge
  • Pistazien
  • gegarte Miesmuscheln
  • gegarte Schweine- oder Kalbsleber

Mehr eisenhaltige Lebensmittel finden Sie hier

(jg)

Weiterlesen: Mittelmeerdiät: Weshalb Sie sofort auf mediterrane Ernährung umsteigen sollten

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © Frank Leonhardt/dpa
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
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Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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