Bundesweites Modellprojekt: Hilfe für Sehbehinderte

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Für die rund 6500 blinden und sehbehinderten alten Menschen in Frankfurt wird seit einem Jahr ein bundesweit einzigartiges Netzwerk geknüpft, um Beratung, Begleitung und Versorgung zu verbessern.

Die meisten der Sehbehinderten sind älter als 60 Jahre - und ihre Zahl steigt vor allem aufgrund der im Alter weit verbreiteten Makuladegeneration des Auges schnell, wie die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte mitteilte.

Seniorenberater helfen im Alltag

Spezielle Seniorenberater der Stiftung sowie Beratungs- und Serviceangebote der Stadt sollen den Menschen den Alltag leichter machen.

Das vor einem Jahr ins Leben gerufene in Deutschland einzigartige Modellprojekt ist auf drei Jahre angelegt. „Unsere Berater konnten bereits rund 100 Senioren helfen und sie in ihrem Alltag unterstützen“, sagte der Vorstand der Stiftung Franz-Josef Esch.

Die Blinden und Sehbehinderten sollen durch die Beratung und Begleitung ein Stück Selbstbestimmung zurückbekommen und ermutigt werden, selbstbewusst und eigenständig mit ihrer Behinderung umzugehen.

Kleinere Läden in Stadtteilen

„Unser Ziel ist es, älteren Bürgern zu ermöglichen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und ein selbstständiges Leben zu führen“, sagte Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Dafür seien beispielsweise in den Stadtteilen kleinere Läden eingerichtet und Informationen über Bringdienste und Beratungsangebote verteilt worden. (lhe)

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