Video-Tagebuch von Online-Redakteurin 

Ein Tag, fünf Liter Wasser und ein müdes Ich: Wasserfasten im Selbstversuch

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Wasser, ungesüßter Tee und Infused Water: Online-Redakteurin Jessica Berger hat einen Wasserfasten-Tag für HNA Sieben eingelegt und im Video-Tagebuch festgehalten, wie der Tag für sie war.

Kein Kaffee, kein Essen, keine Süßigkeiten: Online-Redakteurin Jessica Berger hat den Selbstversuch gewagt und einen Tag lang nur Wasser getrunken. Wie es ihr dabei ging und wie ihr Fazit ausfällt, seht ihr in ihrem Video-Tagebuch.

Einen Tag lang nur Wasser trinken und nichts essen? "Klar, mache ich", sagte ich bei unserer Themenplanung für das Sieben-Monatsthema "Erfrisch dich: Lebenselexier Wasser". 

Wasserfasten soll den Körper entschlacken und fit machen. Wasser und ungesüßter Tee sind erlaubt. Eine große Vorbereitung für einen Tag Wasserfasten braucht man nicht, erklärte uns Hubert Sostmann, Internist und Gastroenterologe an den Kasseler Diakoniekliniken. Wer sich ohnehin einigermaßen ausgewogen ernährt, der kann laut Sostmann so mit dem Wasserfasten beginnen. Also, los geht's!

Insgesamt habe ich an dem Tag fünf Liter Wasser getrunken. Dass es so viel wird, hatte ich selbst eigentlich nicht geplant. Aber jedesmal, wenn ein bisschen das Hungergefühl kam, habe ich getrunken - das hat super geholfen. Und ich hatte mir das Wasser auch direkt vor die Nase gestellt, damit ich das Trinken nicht vergesse.

Damit es zumindest ein bisschen abwechslungsreicher wurde, habe ich Mineralwasser, ungesüßten Tee und Infused Water getrunken, also Wasser, in das man eine Zitronenscheibe, Minze, Beeren oder ähnliches legt. Beim Mineralwasser habe ich darauf geachtet, eines zu wählen, das Mineralstoffe wie Natrium und Magnesium enthält.

Man fühlt sich danach besser

Die Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen können natürlich bei jedem anders ausfallen bzw. auftreten. Gerade gegen Abend fühlte ich mich immer schlapper und müder. Selbst das Reden fiel mir schwer. Aber dafür fühlte ich mich am nächsten Morgen richtig fit und irgendwie leichter. Ein bisschen leichter war ich auch vom Gewicht - ein gutes Kilo weniger zeigte die Waage nach dem Wasserfasten-Tag an. Mit dem Essen begann ich am Tag danach ganz langsam: Morgens gab es einen Kaffee und vormittags einen selbstgemachten, grünen Smoothie - damit der Körper nicht gleich völlig überfordert wird. Richtig gegessen habe ich dann erst mittags etwas - ein belegtes Brötchen und ein bisschen Gemüse. Ein großes Hungergefühl hatte ich auch da noch nicht.

Mein Fazit: Ich würde einen Wasserfasten-Tag auf jeden Fall wiederholen. Aber vermutlich an einem Tag, an dem ich frei habe. Die Konzentration an der Arbeit hatte schon ziemlich gefehlt. Ich könnte mir auch gut vorstellen, eine Saftkur über mehrere Tage zu machen. Dann wird der Körper durch kaltgepresste Säfte (in verschiedenen Geschmacksrichtungen) gut mit Nährstoffen versorgt. Auf feste Nahrung zu verzichten, fiel leichter als gedacht. Und das Gefühl am Tag danach war wirklich unschlagbar.

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