Neue Seniorenberater unterstützen im Alltag

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Neun Mitglieder des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt haben sich in der Geschäftsstelle in Korbach zum Seniorenberater schulen lassen.

Mit diesem neuen Angebot reagiert der Wohlfahrtsverband auf den steigenden Hilfe- und Informationsbedarf älterer Menschen. Ein älterer Mensch müsse nicht erst pflegebedürftig werden, um sich von anderen helfen lassen zu müssen.

Denn nicht jeder könne sich in den vielen unterschiedlichen Bereichen, die heutzutage für Senioren wichtig geworden sind, auskennen. Eine Beratung zu rechtlichen Fragen, der gesundheitlichen Vorsorge, Versorgung, Pflege und Wohnen liege da auf der Hand.

Doch die eingeschränkte Mobilität und oft auch Scham, sich von fremden Menschen helfen lassen zu müssen, hindern viele Hilfebedürftige daran, sich an offizielle Stellen zu wenden.

Angehörige und Freunde sind oft selbst nicht ausreichend über spezielle Fragestellung informiert. Dem sollen die Seniorenberater Abhilfe schaffen.

Neun neue Berater aus Helsen, Waldeck und Korbach

Im Sinne einer nachbarschaftlichen Wegweiserberatung sollen die geschulten Berater in ihrer Umgebung tätig werden. Die Teilnehmer, die an der Schulung zum Teil auch zur eigenen Information und Weiterbildung teilgenommen haben, stammen aus Helsen, Mengeringhausen, Waldeck und Korbach.

In Helsen und Umgebung stehen Denis Delaruelle, Ingrid Pickhardt, Margareta Sachewitz und Friedhelm Eisenberg als Seniorenberater zur Verfügung. Eckhard Frank kommt aus Waldeck und Manfred Probstfeld aus Mengeringhausen.

Für den Korbacher Bereich haben sich Dieter Schmalz, Brigitte Volke und Dietlinde Franke zum Seniorenberater schulen lassen. Bisher läuft der Kontakt über die Geschäftsstelle in Korbach, Sprechzeiten und Orte der jeweiligen Berater werden noch bekannt gegeben. (zhs)

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