Start für Großprojekte

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Wiedergewählter Vorstand des DRK-Kreisverbandes Frankenberg: (von links) Dr. Stefan Packebusch, Dr. Rolf Bluttner, Annette Viessmann, Bettina Eckel, Gerhard Finger, Guido Seidel und Erich Dauber.

Nach langwierigen Diskussionen um die Ausschreibungsmodalitäten und zähem Ringen um den Bewilligungsbescheid des Landes können die Bagger jetzt anrollen: Der DRK-Kreisverband Frankenberg beginnt mit dem Bau eines neuen Seniorenzentrums in Waldeck-Sachsenhausen.

Der Spatenstich sei in diesen Tagen geplant, kündigte Kreisgeschäftsführer Christian Peter jetzt in der Mitgliederversammlung an. Auch für den Ersatzneubau des Battenberger Seniorenzentrums am Wingertsberg gab Peter grünes Licht. Nachdem alle „politischen Hürden“ genommen seien, solle der Baubeginn für das Millionenprojekt im ersten Quartal 2011 erfolgen. Die voraussichtliche Bauzeit betrage bei beiden Objekten etwa zwei Jahre, teilte der Geschäftsführer mit.

Nach wie vor auf der Agenda habe der Kreisverband den geplanten Neubau eines Seniorenzentrums im Frankenberger Teichgelände, die Objekte in Sachsenhausen und Battenberg seien jetzt aber vorrangig. „Das Jahr 2009 war sowohl für uns als auch für die Politik voller Unwägbarkeiten“, berichtete Christian Peter.

Die Karten für die Förderbedingungen seien komplett neu gemischt worden. Die Drähte nach Wiesbaden seien „heiß gelaufen“. Erfreut zeigte sich Peter darüber, dass trotz vorgeschriebener europaweiter Ausschreibungen letztendlich heimische Betriebe den Zuschlag für die Bauten erhalten haben. In der Mitgliederversammlung, bei der der komplette Vorstand wiedergewählt wurde (siehe Hintergrund), bezifferte Schatzmeister Erich Dauber das Gesamtvolumen des Haushalts mit 18,5 Millionen Euro, die geplanten Investitionen mit 6,51 Millionen Euro.

„Kreisverband ist gesund“

„Zusammenfassend kann man sagen: Der Kreisverband ist nicht reich und wohlhabend – der Kreisverband ist gesund“, kommentiert der Kreisvorsitzende Dr. Rolf Bluttner die Ausführungen Daubers. „Wir sind für die Leute vor Ort da“, betonte Kreisgeschäftsführer Christian Peter in seinem Bericht.

Es sei trotz Finanzkrise kein „Chaos-Jahr“ gewesen, sondern ein Jahr der konstanten Entwicklung. „Wir sind eine anerkannte Größe in der ambulanten Pflege und auch in unseren Jugendheimen mittlerweile sehr gut belegt“, freute sich Peter.

Auf das breite Spektrum der Betätigungsfelder des DRK Kreisverbandes verwies auch Bürgermeister Christian Engelhardt in seinem Grußwort. „Die DRK-Arbeit ist eine wichtige Bereicherung“, betonte er. Der Staat müsse sonst sehr große Anstrengungen zu Lasten der Bürger unternehmen, wenn er nicht auf das DRK als Partner zurückgreifen könne. (Von Susanna Battefeld)

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