Dem Zahnarzt auf den Zahn gefühlt

Einen entscheidenden Faktor für eine nachhaltige Mundgesundheit stellt der behandelnde Zahnarzt dar, vor allem wenn Behandlungen an Zähnen notwendig werden. Mit den folgenden Tipps finden Betroffene schnell und zielsicher einen Zahnarzt ihres Vertrauens.

Jeden Tag kommen sie zum Einsatz, um Nahrung zu zerkleinern, und stellen somit einen wichtigen Bestandteil unseres Körpers dar, um diesen gesund zu halten. Aus diesem Grund sollte der Fürsorge und Vorsorge für Zähne, Zahnfleisch und Kiefer besondere Bedeutung zukommen.

Der erste Eindruck ist meist richtig

Bereits bei der Terminvereinbarung zeigt sich bei serviceorientierten Praxen ein Vorteil aufgrund recht flexibler Zeiten. So bieten immer mehr Praxen Terminoptionen an, wie beispielsweise am Abend für Berufstätige oder am Wochenende für größere Eingriffe. Auch beim ersten Betreten einer Praxis und der Atmosphäre im Wartezimmer erfahren Patienten viel über die Arbeitsweise und Patientenfürsorge.

Dabei bedeutet ein volles Wartezimmer nicht automatisch schlechte Organisation, im Gegenteil, die ist mitunter ein Hinweis auf die Beliebtheit des Arztes. Allerdings darf es trotzdem nicht zu langen Wartezeiten kommen. „Im Empfangsbereich steht und fällt viel mit dem Praxisteam“, weiß der Zahnarzt Dr. Stefan Fröhlich und erläutert: „Dieses sollte gut geschult sein, eine freundliche Atmosphäre schaffen und allgemeine Fragen zur Mundhygiene souverän beantworten.“

Es darf etwas genauer sein

Im Beratungsgespräch sollte der Arzt sich Zeit nehmen und zunächst die Mundsituation des Patienten genau analysieren. Ebenfalls gehört hier die Abfrage weiterer bestehender Beschwerden dazu, wie beispielsweise die Frage nach Diabetes oder Osteoporose. Solche Krankheiten nehmen je nach zahnmedizinischem Problem Einfluss auf die Behandlungsmethode.

Zudem gehört zu einem guten Beratungsgespräch auch die Frage nach den Wünschen des Patienten, nach ästhetischen Ansprüchen, Behandlungsvorlieben oder im Fall einer größeren Behandlung nach der Narkoseart, wie Teil- oder Vollnarkose. Dr. Fröhlich hat hier eine ganz klare Meinung: „Ich erkläre meinen Patienten ganz genau den aktuellen Stand ihrer zahnmedizinischen Mundsituation und stelle dann mindestens zwei unterschiedliche Behandlungswege vor, bei denen ich genau und verständlich erkläre, warum ich die jeweiligen Maßnahmen ergreife. So entscheidet der Patient letztendlich selbst, welchen Weg er gehen möchte. Dank unserem direkten Anschluss an das Zahnlabor verfügen wir über die Option, unseren Patienten bei Zahnersatz vorab ein Gespräch mit unserem Zahntechniker zu ermöglichen und alle Details zu klären.“

Kosten und Nutzen individuell klären

Professionelle Zahnärzte legen bereits im Beratungsgespräch alle Kosten offen, sodass sie für den jeweiligen Patienten klar zuzuordnen und nachvollziehbar sind. Dabei gehören auch immer Abstufungen dazu, wie beispielsweise unterschiedliche Kronenarten oder eine Unterscheidung zwischen Implantaten und Brücken. „Der Patient muss selbst entscheiden können, welche Option er bevorzugt. Lösungen, bei denen die Kostenselbstbeteiligung höher ist, weisen mitunter eine längere Lebensdauer auf oder sagen dem Patienten in der Funktionalität eher zu.“

Behandlung mit Wohlfühlfaktor

Während der Behandlung sind persönliche Hingabe und psychologisches Einfühlungsvermögen unerlässlich. Angemessene Kleidung in Form von Mund-, Nasen- und Augenschutz, Handschuhe sowie passende OP-Kleidung sind weitere Attribute. Weitere gute Hinweise auf die Qualität der Arbeit stellen unterstützende Hilfsmittel wie Lupenbrille oder die Nutzung eines Operationsmikroskopes bei minimalinvasiven Methoden dar. Zur ersten Begutachtung gehören Untersuchungen der Zähne, des Zahnfleisches und auch der Mundhöhle. (nh)

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