Sollte man Problemzonen gezielt trainieren?

+
Problemzone Orangenhaut: Unzählige Frauen versuchen, sie loszuwerden - oft ohne Erfolg. Foto: Matthias Hiekel

Dicke Oberschenkel, ein ausladender Po, "Winkfleisch" an den Oberarmen: Das sind typische Problemzonen. Wie wird man sie los? Beziehungsweise: Ist das überhaupt möglich?

Köln (dpa/tmn) - Wer einen flachen Bauch will, setzt oft auf den Klassiker: Sit-ups. Und gegen lästiges "Winkfleisch" an den Oberarmen trainieren viele mit Hanteln. Doch bekämpfen solche Übungen Problemzonen wirklich?

Sicherlich könne man die einzelnen Körperregionen gezielt ansprechen, sagt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Aber dennoch lasse sich nicht ebenso gezielt überall Fett abbauen. Der Grund: Fett schmelze immer zuerst dort, wo es leicht abrufbar sei - wie an den Oberschenkeln.

Fettpölsterchen am Bauch hingegen seien schwerfällige Speicherfette. Und diese lassen sich nicht allein mit Sit-ups wegtrainieren - dafür brauche es einen aktivierenden Stoffwechsel, sagt Froböse. "Effektiver als ein isoliertes Training einer einzelnen Struktur ist ein ausgewogenes Ganzkörpertraining", erklärt der Experte. Dabei sollten mehrere Muskeln gleichzeitig beansprucht werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.