Tipps bei Hitze

Sport im Hochsommer: Welche Trainingsphase jetzt besonders wichtig ist

Bei sommerlich heißen Temperaturen bietet es sich an, das Training auf den späten Abend zu verlegen.
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Bei sommerlich heißen Temperaturen bietet es sich an, das Training auf den späten Abend zu verlegen.

Bewegung tut immer gut, im Sommer wie im Winter. Doch bei Hitze kann einiges schiefgehen, wenn man sich nicht an folgende Regeln hält.

Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt, wünschen sich viele nichts mehr als ein ruhiges Plätzchen am See. An Sport ist für viele nicht zu denken – rinnt der Schweiß doch auch ohne Bewegung. Doch es gibt sie: Die Sportler, die sich auch bei Hitze verausgaben möchten. Je nachdem wie fit man ist, stellt heißes Klima kein Problem dar. Jedoch kann der Kreislauf unter ungewöhnlich hohen Temperaturen mitunter sehr leiden, weshalb Sportler eine Reihe von Verhaltensregeln kennen sollten.

Sport im Hochsommer: Welchen Fehler Sie nicht machen sollten

Einige Tipps liegen auf der Hand: So ist es sinnvoll, das Training im Hochsommer auf den frühen Morgen oder den späten Abend zu legen*. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit meist noch moderat. Auch sollte man bei Hitze nicht vergessen, ausreichend zu trinken. Die Formel „Kilogramm Körpergewicht x 35 Milliliter Flüssigkeit“ gibt Aufschluss darüber, wie viel man pro Tag trinken sollte, wenn man sich eher wenig bewegt. Bei körperlicher Anstrengung steigt der Flüssigkeitsbedarf. Was jeder Wandersmann, Jogger oder andere Outdoor-Sportler außerdem nicht vernachlässigen sollte: den Sonnenschutz. Am besten nutzen Sie neben einer Kopfbedeckung auch eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Das ist vor allem dahingehend essentiell wichtig, weil die Sonne vor allem um die Mittagszeit regelrecht vom Himmel knallt, die Haut verbrennen kann und so das Hautkrebs-Risiko steigert.

Manchmal bringt ein Sommerregen Abkühlung, doch Sport im Sommer ist meist eine schweißtreibende Angelegenheit.

Dehnen nach dem Sport: Warum Abwärmen nach dem Sport so wichtig ist

Ihr vernachlässigt Cool-down-Übungen nach dem Training? Das sollte vor allem im Hochsommer nicht passieren. Denn vor allem dann ist neben dem Aufwärmen auch eine „Abwärmeinheit“ wichtig. So helfen etwa ein paar Stretching-Übungen dem Körper immens beim Abkühlen. Ein Spaziergang erzielt dieselbe Wirkung, wie das Portal Business Insider berichtet. Das sei vor allem deshalb so wichtig, weil das Herz während des Cool-downs nach dem Sport das sauerstoffarme Blut zurück zu Herz und Lunge pumpt, heißt es weiter. Auch ein Tag Sportpause am nächsten Tag hilft, damit der Kreislauf regenerieren kann.

Vorsicht ist geboten bei Schwindel, Schwächegefühl, Übelkeit oder Kopfschmerzen: In diesem Fall sollte das Training sofort abgebrochen werden, weil der Körper auf diese Weise signalisiert: Ich brauche eine Pause, mir tut das gerade nicht gut. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Zyklus beeinflusst Fitness: Ehemalige Nationalspielerin gibt Tipps, wann Sie welchen Sport machen sollten

Wie Frauen ihre Muskeln richtig trainieren

Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris
Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris © Graham Morris
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn © Monique Wüstenhagen
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn © Tobias Hase
Im Fitnessstudio ist der Stepper eine gute Wahl, wenn neben Ausdauer auch Muskeln beansprucht werden sollen. Foto: Marius Becker/dpa-tmn
Im Fitnessstudio ist der Stepper eine gute Wahl, wenn neben Ausdauer auch Muskeln beansprucht werden sollen. Foto: Marius Becker/dpa-tmn © Marius Becker
Pierre Geisensetter ist Unternehmenssprecher von McFit. Foto: Chris Gonz/McFit/dpa-tmn
Pierre Geisensetter ist Unternehmenssprecher von McFit. Foto: Chris Gonz/McFit/dpa-tmn © Chris Gonz
Veronika Pfeffer ist National Group Fitness Manager-Produkt & Innovation bei Fitness First. Foto: Fitness First/dpa-tmn
Veronika Pfeffer ist National Group Fitness Manager-Produkt & Innovation bei Fitness First. Foto: Fitness First/dpa-tmn © Fitness First
Wilhelm Bloch ist Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Foto: DGSP/dpa-tmn
Wilhelm Bloch ist Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Foto: DGSP/dpa-tmn © DGSP

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