Spröde Nägel: Oliven- und Mandelöl helfen

Zu den häufigsten Nagelproblemen gehören rissige und brüchige Nagelspitzen. "Die Ursache ist aber nur in seltenen Fällen Eisen-, Zink- oder Kalziummangel", entkräftet der Wittener Hautarzt Ulrich Klein vom Berufsverband Deutscher Dermatologen ein hartnäckiges Vorurteil.

Meistens werden die Nägel spröde und unansehnlich, weil sie stark beansprucht werden.

Wer beispielsweise häufig mit Wasser und Reinigern hantiere, strapaziere die Haut ebenso stark wie die Fingernägel. "Die Nägel weichen dann auf und die Fett- und Kittsubstanzen werden regelrecht ausgewaschen", sagt Klein. Ein sorgfältiger Schutz und die richtige Pflege könnten hier Abhilfe schaffen und die Nägel auch vor Krankheitserregern wie Hautpilzen und Bakterien schützen. "Diese Erreger können nämlich in rissige Nägel leichter eindringen", sagt Klein.

Zur richtigen Pflege gehöre zuerst regelmäßiges Eincremen. Das halte die Nägel geschmeidig und widerstandsfähig. "Eine wahre Wohltat für die Nägel ist ein Bad in lauwarmem Mandel- oder Olivenöl", sagt Klein. Auch eine Massage mit speziellem Nagelöl tue trockenen, spröden Nägeln gut.

Wer sich für Nagellack entscheidet, greift am besten auf spezielle härtende Nagellacke zurück, die Keratin enthalten. "Diese Lacke können die Stabilisierung brüchiger Nägel unterstützen", sagt Klein. Kosmetische Nagellacke seien für die Nägel unbedenklich, aber lösungsmittelhaltige Nagellackentferner trockneten die Nägel stark aus. (dapd)

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