Jeder Zweite

Studie enthüllt: Viele Deutsche haben das Rauchen satt

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Immer mehr junge Menschen wollen das Rauchen aufgeben. Diverse Entwöhnungs-Programme können helfen.

Wer einmal das Rauchen anfängt, dem fällt es oft schwer, damit aufzuhören. Doch jeder zweite Raucher in Deutschland plant den Kampf gegen die Nikotinsucht.

Endlich weg vom Glimmstängel – das ist der Traum vieler Raucher. Doch die Sucht hält sie zurück – oder sie scheitern beim x-ten Versuch, das Rauchen aufzugeben.

Umfrage enthüllt: Jeder zweite Raucher will das Qualmen aufgeben

Dennoch plant jeder zweite Raucher in Deutschland, den Zigaretten endlich abzuschwören. Besonders der Anteil junger Frauen (53 Prozent) der befragten Raucher wollen sich endlich das Rauchen abgewöhnen. Dagegen sind es bei den Männern nur 37 Prozent. Das hat jetzt eine Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA) ergeben.

Das Ergebnis zeigt: Je jünger die Raucher sind, desto eher der Wunsch, mit dem Qualmen aufzuhören. So gaben fast die Hälfte der Befragten bis 29 Jahre, aber nur 41 Prozent der Über-65-Jährigen an, dass Sie dem Glimmstängel endlich abschwören möchten.

Apotheken helfen (jungen) Rauchern, die Nikotinsucht zu bekämpfen

Apotheken helfen mit Aktionen dabei, Raucher beim Aufhören zu unterstützen: "Der Wille ist entscheidend, um mit dem Rauchen aufzuhören. Aber gerade in der ersten Zeit brauchen viele noch Unterstützung, um nicht wieder rückfällig zu werden. Die wohnortnahen Apotheken engagieren sich in der Prävention und helfen auch beim dauerhaften Rauchstopp", bestätigt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. Laut der ABDA sollen etwa 28 Prozent der Deutschen rauchen.

Lesen Sie hier weiter, wie sehr sich Ihr Körper verändert, wenn Sie es schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Dabei fällt auf: Je älter die Menschen, desto weniger wird gepafft. Nur etwa elf Prozent der Bundesbürger über 65 Jahren rauchen demzufolge. In der Altersgruppe von 16 bis 29 Jahren sind es hingegen 38 Prozent. Hier geben besonders viele an, eher auf Partys gelegentlich zu rauchen.

Hier wird in Deutschland am meisten geraucht

Am meisten wird in Nordrhein-Westfalen gequalmt. Hier rauchen 33 Prozent ab 16 Jahren. Dennoch wollen davon 41 Prozent wieder damit aufhören. Dagegen dampfen in Hessen die wenigsten, hier rauchen nur 21 Prozent der Bürger. Und viele von ihnen würden es am liebsten sein lassen: 60 Prozent planen bereits einen Rauchstopp.

Für die Ergebnisse hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Auftrag der ABDA telefonisch 3.415 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.

Traurig: Diese Frau stirbt an Passivrauch durch ihre Arbeitskollegen im Büro - und ihre Familie bekommt Schadensersatz in Millionenhöhe.

Leid und Tod durch Drogen: 187 000 sterben durch Sucht

Ein Schlafmohnfeld in Myanmar. Laut UN hat der Anbau ein beispielloses Ausmaß erreicht. Foto: Nyein Chan Naing
Ein Schlafmohnfeld in Myanmar. Laut UN hat der Anbau ein beispielloses Ausmaß erreicht. Foto: Nyein Chan Naing © Nyein Chan Naing
Eine angeschnittene Schlafmohnkapsel, aus der Rohopium tritt. Foto: Humayoun Shiab
Eine angeschnittene Schlafmohnkapsel, aus der Rohopium tritt. Foto: Humayoun Shiab © epa Humayoun Shiab
Afghanistan ist die bei weitem wichtigste Opium-Quelle weltweit. Foto: Taj Wazir
Afghanistan ist die bei weitem wichtigste Opium-Quelle weltweit. Foto: Taj Wazir © epa Taj Wazir
Eine Kugel aus Rohopium in der Hand eines afghanischen Bauern. Foto: Barbara Walton
Eine Kugel aus Rohopium in der Hand eines afghanischen Bauern. Foto: Barbara Walton © Barbara Walton
Ein afghanische Bauer zeigt frisch geerntetes Opium. Foto: Humayoun Shiab
Ein afghanische Bauer zeigt frisch geerntetes Opium. Foto: Humayoun Shiab © epa Humayoun Shiab

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