Studie belegt

Implantierte Elektroden helfen Parkinson-Kranken

+
Neurochirurgin Daniela Falk nimmt die millimetergenauen Einstellungen der Stimulationselektroden vor.

Kiel - Die Lebensqualität von Parkinson-Kranken lässt sich einer deutsch-französischen Studie zufolge schon frühzeitig durch eine operative Behandlungsmethode besser erhalten.

Dabei werden ins Gehirn Elektroden eingepflanzt, die Impulse über einen Schrittmacher im Schlüsselbeinbereich erhalten. Diese Methode sei bisher praktisch nur als letzte Möglichkeit nach vielen Jahren der Erkrankung angewandt worden, sagte der Initiator und Studienleiter, Prof. Günther Deuschl, vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Jetzt sei nachgewiesen, dass ein solcher Eingriff schon im früheren Krankheitsverlauf Symptome lindere. Er präsentiert die Studie in der US-Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine“ vom Donnerstag.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.