Erstaunlich

Studie: Können McDonald's-Pommes das Haarwachstum fördern?

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Gibt es endlich ein effektives Mittel gegen Haarausfall?

Es klingt absurd: Eine Studie will herausgefunden haben, dass gerade Pommes von McDonald's gegen Haarausfall helfen sollen. Kann das wirklich sein?

Eine Chemikalie, die in McDonald's-Pommes verwendet wird, könnte Kahlheit heilen, behaupten aktuell Wissenschaftler der Yokohama National University. Denn: Die Forscher haben es geschafft, dass Haare von Mäusen mit einer bestimmten Technik nachwachsen.

McDonald's-Pommes gegen Haarausfall?

In ihrem Verfahren setzten die Forscher um Professor Junji Fukuda menschliche Stammzellen ein, was dazu führte, dass den Mäusen frische Haarfollikel wuchsen. Innerhalb weniger Tage hatten die Tiere einen dickeren Pelz. Die Experimente deuten daraufhin, dass die Therapie auch bei Menschen erfolgreich sein könnte.

Aber was hat das alles mit Pommes von McDonald's zu tun? Das japanische Forscher-Team schaffte es, Zellen für Haarfollikel im Labor zu produzieren. Die Follikel sind dafür verantwortlich, dass auf unseren Köpfen überhaupt neue Haare nachwachsen. Dabei verwendeten sie den chemischen Stoff Polydimethylsiloxan, den McDonald's bei der Zubereitung von Pommes Frites nutzt. Der Stoff verhindert, dass das Frittieröl überschäumt. Das Polydimethylsiloxan sei besonders effektiv im Hinblick auf die Produktion der Haarfollikel, da es sehr sauerstoffdurchlässig ist.

Weltweit leiden viele Menschen an Haarausfall. Mit den neuen Forschungsergebnissen könnte sich das schon bald ändern. Allerdings wird das Haar wohl nicht zu sprießen beginnen, wenn Sie möglichst viele Pommes von McDonald's essen oder sich mit Frittierfett übergießen. Das wäre wirklich nicht förderlich für Ihre Gesundheit.

Auch interessant: Das hilft Ihnen wirklich bei Haarausfall.

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sca

Hat sich Ihr Haar so verändert? Dann schnell ab zum Arzt!

Wer in jungen Jahren so wie Hollywoodstar Matt Damon schon ergraut, der ist entweder genetisch vorbelastet oder aber es fehlen ihm wichtige Nährstoffe. Außerdem können graue Haare in einem zu frühen Stadium auch auf eine Schilddrüsenüberfunktion, genannt Morbus Basedow, hinweisen. Auch wenn die Schilddrüsenfunktion mithilfe von Hormontabletten wieder hergestellt wird, bildet sich die Ursprungsfarbe der Haare nicht zurück.
Wer in jungen Jahren so wie Hollywoodstar Matt Damon schon ergraut, der ist entweder genetisch vorbelastet oder aber es fehlen ihm wichtige Nährstoffe. Außerdem können graue Haare in einem zu frühen Stadium auch auf eine Schilddrüsenüberfunktion, genannt Morbus Basedow, hinweisen. Auch wenn die Schilddrüsenfunktion mithilfe von Hormontabletten wieder hergestellt wird, bildet sich die Ursprungsfarbe der Haare nicht zurück. © picture alliance / dpa / Robert Schlesinger
Stumpfes, glanzloses Haar deutet oftmals auf zu viel Stress, Überlastung oder aber auch Vitaminmangel hin. Manchmal kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente daran schuld sein. Allerdings ist ein trockener, matter Schopf auch ein Warnzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Tipp: Am besten konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Eine Blutbild wird Aufschluss darüber geben, was Ihnen fehlt.
Stumpfes, glanzloses Haar deutet oftmals auf zu viel Stress, Überlastung oder aber auch Vitaminmangel hin. Manchmal kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente daran schuld sein. Allerdings ist ein trockener, matter Schopf auch ein Warnzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Tipp: Am besten konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Eine Blutbild wird Aufschluss darüber geben, was Ihnen fehlt. © pixabay/Katerina_Knizakova
Schuppen - egal, ob fettig oder trocken - sind oftmals erblich und/oder hormonell bedingt. Betroffene leiden unter Juckreiz, "Schneerieseln" und teilweise sogar unter Ekzemen. So wird vermutet, dass fettige, gelbliche Schuppen durch einen Hefepilz ausgelöst werden, der die Kopfhaut befällt. Oftmals helfen Cortisonsalben, die Ihnen der Hautarzt verschreibt oder aber auch Antischuppen-Shampoos, um das Problem in den Griff zu kriegen. Bei trockenen, weißlichen Schuppen haben sich dagegen milde Shampoos für Allergiker bewährt.
Schuppen - egal, ob fettig oder trocken - sind oftmals erblich und/oder hormonell bedingt. Betroffene leiden unter Juckreiz, "Schneerieseln" und teilweise sogar unter Ekzemen. So wird vermutet, dass fettige, gelbliche Schuppen durch einen Hefepilz ausgelöst werden, der die Kopfhaut befällt. Oftmals helfen Cortisonsalben, die Ihnen der Hautarzt verschreibt oder aber auch Antischuppen-Shampoos, um das Problem in den Griff zu kriegen. Bei trockenen, weißlichen Schuppen haben sich dagegen milde Shampoos für Allergiker bewährt. © picture-alliance / dpa / MSD_Sharp_&_Dohme
Haarausfall betrifft häufiger Männer als Frauen und ist oftmals genetisch bedingt. Falls allerdings Frauen davon betroffen sind, kann eine hormonelle Störung zugrunde liegen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Das bedeutet konkret: Das Testosteron im Körper ist zu hoch. Weitere Ursache können Eisenmangel, Fehlfunktion der Schilddrüse, Medikamente wie Statine oder Psychopharmaka sowie starker Stress sein.
Haarausfall betrifft häufiger Männer als Frauen und ist oftmals genetisch bedingt. Falls allerdings Frauen davon betroffen sind, kann eine hormonelle Störung zugrunde liegen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Das bedeutet konkret: Das Testosteron im Körper ist zu hoch. Weitere Ursache können Eisenmangel, Fehlfunktion der Schilddrüse, Medikamente wie Statine oder Psychopharmaka sowie starker Stress sein. © pixabay/kalhh
Haarspliss ist nicht nur unschön, sondern kann ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem darstellen. So sorgt unter anderem ein Biotinmangel dafür, dass die Haare an den Spitzen oder gar direkt an der Kopfhaut abbrechen. Aber auch eine Mangelernährung bzw. eine dauerhafte, zu geringe Kalorienzufuhr kann dahinter stecken. Doch auch ganz banale Gewohnheiten wie zu heißes Föhnen, zu häufiges Haarefärben oder zu straff gebundene Zöpfe sind bedenkliche Gründe, die Spliss fördern.
Haarspliss ist nicht nur unschön, sondern kann ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem darstellen. So sorgt unter anderem ein Biotinmangel dafür, dass die Haare an den Spitzen oder gar direkt an der Kopfhaut abbrechen. Aber auch eine Mangelernährung bzw. eine dauerhafte, zu geringe Kalorienzufuhr kann dahinter stecken. Doch auch ganz banale Gewohnheiten wie zu heißes Föhnen, zu häufiges Haarefärben oder zu straff gebundene Zöpfe sind bedenkliche Gründe, die Spliss fördern. © picture alliance / dpa / Susann Prauts

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