Teure Mandeln und Nüsse im Weihnachtsgebäck

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Gemahlene Mandeln werden in der Weihnachtszeit in großen Mengen für Gebäck verwendet. Foto: Daniel Karmann

Schon im vergangenen Advent waren Mandeln recht teuer - und auch Haselnüsse fast schon eine Rarität. Das liegt vor allem an den Bedingungen in den Herkunftsländern.

München (dpa/tmn) - In Kalifornien, von wo viele Mandeln kommen, herrscht seit mehreren Jahren Dürre. Die Mandelpreise sind deshalb zuletzt gestiegen, dies kann vor allem zur Weihnachtszeit teuer für die Kunden werden. Das erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.

Ungeschälte Mandeln sind dabei günstiger als geschälte. Wer die Schale daheim entfernen möchte, schüttet heißes Wasser über die Mandeln. Nach kurzem Ziehen lassen sich die Schalen beispielsweise mit einem Küchenhandtuch leicht abrubbeln. Eine Alternative wären Haselnüsse - aber bei ihnen sieht es ähnlich aus wie bei Mandeln.

Außerdem können Verbraucher zu Kokosraspeln, gerösteten Haferflocken, Amaranth oder geröstetem Sesam greifen. Genau das gleiche Aroma bekommt das Gebäck damit aber nicht.

Wer Haselnüsse in der Schale kauft, kann sie übrigens ganz leicht auf ihre Frische hin testen. Der Verbraucherinformationsdienst aid rät zum Schütteltest: Ist die Nuss frisch, hört man beim Schütteln nichts - vorausgesetzt die Schale ist intakt. Klappert die Nuss dagegen beim Schütteln, dann ist sie alt und trocken.

Laut aid lassen sich Haselnüsse an einem trockenen, warmen, luftigen und mäusesicheren Ort zwar mehrere Monate aufbewahren - am besten schmecken sie aber frisch, direkt nach der Reife.

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