Tiefgekühltes Wild ist selten auch so aufgewachsen

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Frisches Wildbret, wie die Fachleute das Fleisch von einst freilebenden Tieren nennen, hat seine treuen Fans - Fleisch aus der Tiefkühltruhe kann da kaum mithalten. Foto: Sebastian Kahnert

Hamburg (dpa/tmn) - Nicht jeder hat einen Jäger oder Wildhändler um die Ecke. Im Zweifel aber lohnt es sich, für das Fleisch weiter zu fahren. Denn Wild aus der Tiefkühltruhe kann geschmacklich nicht mit frischem Wildbret mithalten.

Tiefgekühltes Wildfleisch stammt meist aus Übersee. Die Tiere sind anders als in Deutschland erlegtes Wild nicht unbedingt in der freien Natur aufgewachsen. Darauf weist die Deutsche Wildtierstiftung in Hamburg hin. Sogenanntes Gatterwild werde auf eingezäunten Weiden gehalten und mit Heu und Gras bis zur Schlachtreife gefüttert.

Wilde Rehe dagegen fressen an die 80 verschiedene Pflanzen, darunter Bucheckern und Eicheln. Das macht sich der Stiftung zufolge am Geschmack bemerkbar. Gatter-Hirsch dagegen schmecke ähnlich wie Rindfleisch, Gatter-Reh etwa so wie Lamm.

Frisch ist Wildfleisch bei einem Wildhändler, Jäger oder bei manchen Forstämtern erhältlich.

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