TK lobt angekündigte Klinikkeim-Tests im Marienkrankenhaus Kassel

Die Techniker Krankenkasse  (TK) in Hessen begrüßt die Ankündigung des Kasseler Marienkrankenhauses, künftig alle Patienten auf multiresistente Keime  testen zu wollen.

"Die Kliniken müssen das Risiko beseitigen, bevor die Keime die Betroffenen und weitere Patienten infizieren. Wir dürfen mit der Bekämpfung von multiresistenten Erregern nicht erst nach der Operation beginnen, wenn die Erreger in den Körper eingedrungen sind und die Wunde nicht heilt", sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen.

Die TK hoffe, dass auch andere Kliniken in Hessen dem Kasseler Bespiel folgen werden. Vor allem für Risikopatienten fordert die Krankenkasse die Einführung von generellen Klinikkeim-Tests. "Natürlich kosten diese Tests zusätzliches Geld. Sie ersparen den Betroffenen allerdings Tausendfach unnötiges Leid und gleichzeitig teure Notfallbehandlungen", so Voß.

Zur Risikogruppe für Klinikkeime zählen beispielsweise Menschen mit einem Krankenhausaufenthalt im vergangenen Jahr, Menschen mit Kontakten zu Schweinemast-Betrieben, chronischer Pflegebedürftigkeit oder Kathetern sowie Dialysepatienten. (nh)

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