Verbraucherzentrale warnt

Trendprodukt veganes Eis: Bei Laktoseintoleranz geeignet, doch Vorsicht bei Nahrungsmittelallergien

Schokoladeneis am Stiehl liegt in einer lilafarbenen Schüssel (Symbolbild).
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Veganes Eis macht Naschen trotz Laktoseintoleranz möglich. Problematisch können die Zutaten dafür bei Nahrungsmittelallergien sein, etwa gegen Soja (Symbolbild).

Veganes Eis ist im Trend, nicht nur bei Veganern. Wer eine Nahrungsmittelallergie hat, sollte die Zutatenliste aber immer genau prüfen. Sonst drohen unangenehme Überraschungen.

Kiel Veganes Eis ist beliebt, nicht nur bei Verbrauchern, die aus ethischen Gründen keine Milch verzehren möchten. Auch Menschen mit Laktoseintoleranz können bei der veganen Rezeptur bedenkenlos zugreifen. Da veganes Eis keine Milch bzw. Sahne enthält, bilden stattdessen Kokosfett, Mandeln, Soja, Lupinen, Nüsse oder Hafer die Grundlage. Selten ist auch Erbsenprotein die Hauptzutat. Darüber hinaus sind, je nach Sorte, oft Spuren von Schalenfrüchten, Gluten und Erdnüssen enthalten. Für Nahrungsmittelallergiker ist deshalb bei veganem Eis der Blick auf die Zutatenliste unerlässlich,* warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, denn viele dieser Zutaten können allergische Reaktionen auslösen.

Zudem enthalten viele vegane Eissorten Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Aromen und Farbstoffe. Hersteller setzen sie ein, um eine gleichbleibende Konsistenz, Geschmack, Aussehen oder die Haltbarkeit zu verbessern. Große Unterschiede gibt es auch beim Preis und der Qualität bzw. der Kalorienmenge. Vor allem vegane Sorten mit Keks/ Cookie oder „Cookie Dough“ enthalten sehr viel Zucker und sind echte Kalorienbomben. Wer auf Nummer sicher gehen und veganes Eis ohne Zusatzstoffe und Allergene genießen möchte, sollte es deshalb selbst herstellen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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