Trockene Augen im Winter? 7 Tipps, die jetzt helfen

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Warme Luft durch Heizung oder Kamin kann Symptome des Trockenen Auges begünstigen.

Im Winter sitzen wir gerne im Warmen. Doch Heizungsluft ist trocken und lässt die Luftfeuchtigkeit schnell fallen. Kommt dann noch langes Arbeiten am Computer dazu, können die Augen leiden. Wenn sie sich röten, brennen und ein Fremdkörpergefühl zu spüren ist, brauchen sie Hilfe.

Die Augen sind nicht nur das vielleicht wichtigste Sinnesorgan und Fenster zur Welt, sondern auch eine Meisterleistung der Natur. Mit ihren ca. 127 Millionen Sinneszellen können die Augen blitzschnell auf Lichtveränderungen reagieren und mehrere Millionen Farbnuancen unterscheiden.

Doch Bildschirmarbeit, Fernsehen oder Lesen machen den Augen zu schaffen. Denn dabei wird der Blick über Stunden in mehr oder weniger derselben Position fixiert. Und im Winter müssen sie mit einem weiteren Störfaktor kämpfen – trockener Zimmerluft. Wenn die Augen dann gerötet sind, ein Fremdkörpergefühl zu spüren ist und brennen, liegt das oft an fehlender Tränenflüssigkeit. Sie hält normalerweise die Augenoberfläche und Hornhaut feucht und ernährt sie. Wird sie aber „knapp“, spricht der Mediziner vom  „Sicca-Syndrom“ und meint damit Trockene Augen. Abgesehen davon, dass dies unangenehm ist, kann es zu einer späteren Bindehautentzündung führen. Daher sollte man rechtzeitig reagieren.

Was den Augen hilft

1. Ein Benetzen der Augen mit Wasser hilft nur kurzfristig. Geben Sie Ihren Augen „zu trinken“, indem Sie möglichst oft blinzeln.

2. Erhöhen Sie durch Wasserbehälter oder große Zimmerpflanzen gezielt die Luftfeuchtigkeit. Pflanzen geben bis zu 95 Prozent des Gießwassers wieder an den Raum ab.

 3. Legen Sie alle 20 Minuten eine Bildschirmpause ein, in der Sie bewusst „ins Leere“ schauen oder am geöffneten Fenster in die Ferne blicken.

4. Lassen Sie frische und feuchte Luft ins Zimmer, indem Sie alle drei bis vier Stunden stoßlüften. Dabei das Fenster weit öffnen, nicht nur anklappen.

5. Täglich ausreichend trinken, mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee.

6. In der Mittagspause möglichst einen Spaziergang an der frischen Luft machen.

7. Greifen Sie zu „künstlichen Tränen“. Bei der Auswahl des Präparates sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass Sie osmoprotektive Augentropfen wie Optive aus der Apotheke verwenden. Deren spezielle Technologie bewirkt, dass die künstliche Tränenflüssigkeit sehr lange und wie ein Schutzfilm auf dem Auge liegt – das Nachtröpfeln bleibt den Betroffenen erspart. Darüber hinaus benetzen diese Tropfen nicht nur die Oberfläche, so wie herkömmliche Tränenersatzmittel, sondern tragen auch zur Regeneration der geschädigten Zellen bei. Das führt zu einem lang anhaltenden Wohlgefühl an den Augen. (akz)

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