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Der Tür-Effekt: Warum wir Sachen so schnell vergessen, wenn wir den Raum verlassen

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Ob im Büro oder bei der Wohnungsbesichtigung: Kaum verlässt man den Raum, vergisst man die Frage. Ganz normal, sagen US-Wissenschaftler.

Kennen Sie das auch? Kaum verlässt man das Zimmer, sind Dinge, die wir sagen oder holen wollen, auch schon vergessen. Forscher fanden heraus, warum das so ist.

Dem Kollegen etwas ausrichten, den Geldbeutel aus dem Auto holen oder Butter auf die Einkaufsliste schreiben: Wer sich das merken will, sollte tunlichst nicht den Raum verlassen. Die meisten haben es bestimmt bereits häufiger an sich selbst bemerkt: Schreitet man durch Türen, sind gemerkte Dinge schnell passé. Wissenschaftler wissen warum.

"Doorway Effect" - Warum ein Raumwechsel uns vergesslich macht

Das Vergessen nach dem Durchqueren von Türen hat sogar einen wissenschaftlichen Namen: Man nennt es "Doorway Effect". "Das Betreten oder Verlassen einer Tür ist wie eine "Ereignisgrenze" für unseren Kopf, die Aktivitätsepisoden trennt und ablegt", erklärte Psychologieprofessor Gabriel Radvansky von der University of Notre Dame in einer Pressemitteilung: "Sich an die Entscheidungen zu erinnern, die in einem anderen Raum getroffen wurden, ist schwierig, weil unser Gehirn sie aufgeteilt (Anmerkung d. Red.: und dem anderen Raum zugeordnet) hat".

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Für eine Studie testeten Radvansky und seine Kollegen in realen und virtuellen Umgebungen, wie sich das Verlassen von Räumen auf die Gedächtnisleistung von Studenten auswirkte. Das erstaunliche Ergebnis: Studienteilnehmer vergaßen nach dem Durchschreiten einer Tür mehr, als nach dem Durchqueren eines Raums. Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Die Tür wirkt wie eine "Ereignisgrenze", die die Fähigkeit des menschlichen Gehirns behindert, Gedanken oder Entscheidungen, die in einem anderen Raum getroffen wurden, abzurufen.

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Weiterlesen: Negative Erfahrungen bewusst vergessen - Forscher finden einfachen Weg.

jg

So erkennen Sie einen Schlaganfall

Schlaganfall Symptome
Diagnose Schlaganfall – je eher er entdeckt wird, umso besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen für den Patienten. Es gibt vier typische Symptome, mit denen Ärzte, aber auch Angehörige prüfen können, ob jemand kurz zuvor einen Schlaganfall erlitten hat. © picture-alliance / dpa
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief.
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief. © dpa
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall.
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall. © dpa
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken.
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken. © picture alliance / dpa
Schlaganfall
Zunge: „Zeigen Sie mal Ihre Zunge.“ Das Herausstrecken funktioniert nicht mehr richtig, die Zunge ist gekrümmt und wandert von einer Seite zur anderen. © dpa
Schlaganfall
Risiko-Faktoren und mögliche Auslöser für einen Schlaganfall: Bluthochdruck, Herzkrankheiten besonders Vorhofflimmern, Bewegungsmangel, Diabetes, Rauchen, Übergewicht. © dpa
Schlaganfall
Faktoren, die sich naturgemäß nicht beeinflussen lassen, sind das Alter, Geschlecht (Männer sind gefährdeter) und schlicht die Veranlagung. © dpa

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