Die Angst vor der Krankheit

Umfrage: Krebs bleibt die am meisten gefürchtete Krankheit

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Krebs ist sehr gefürchtet bei den Deutschen.

Trotz aller medizinischen Fortschritte hat die Diagnose Krebs nichts von ihrem Schrecken verloren. Die Furcht vor Demenz oder einem Schlaganfall ist weit weniger verbreitet, wie eine neue Umfrage zeigt.

Hamburg - Vor keiner Krankheit fürchten sich die Deutschen so sehr wie vor Krebs. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab, haben 69 Prozent der Befragten Angst, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. 50 Prozent äußerten die Sorge, eines Tages an Alzheimer oder Demenz zu leiden. Einen Schlaganfall fürchten 47 Prozent. Ein Unfall mit schweren Verletzungen (43 Prozent), ein Herzinfarkt (40) oder eine schwere Augenerkrankung (34) folgen auf der Liste der am meisten gefürchteten Gesundheitsrisiken, wie aus den am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Ergebnissen der Forsa-Umfrage weiter hervorgeht.

Bereits bei den Befragungen in den Vorjahren seit 2010 hatten jeweils um die 70 Prozent der Teilnehmer angegeben, sie fürchteten sich am meisten vor Krebs. Überdurchschnittlich groß ist diese Besorgnis in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen. Frauen (72) ängstigen sich häufiger vor einer Tumorerkrankung als Männer (69). Allerdings schätzen laut Umfrage 88 Prozent der Deutschen ihren Gesundheitszustand als gut (57) oder gar sehr gut (31) ein. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Eher schlecht (10) oder sehr schlecht (2) fühlen sich nur 12 Prozent der Befragten.

Das Forsa-Institut befragte im Auftrag der DAK-Gesundheit zwischen dem 17. und 18. Oktober 2016 bundesweit 1004 Männer und Frauen.

dpa

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